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Sudwalder Bücherzelle ist bestückt und steht allen Lesefans offen

Die Patenschaft für die Bücherzelle hat Ruth Schrader übernommen, hier mit Birgit Brandt, Bernd Stubbemann, Wilfried Tecklenburg, Jutta Knobling, Werner Eickhoff und Heinrich Meyer vom Vorstand des Heimatvereins Sudwalde (von links). Foto: Bartels

Sudwalde – „Anlässlich einer Planwagenfahrt entlang der Sudwalder Radweges, zu der der Heimatverein den Gemeinderat und die Lehrer und Erzieher von Grundschule und Kindergarten in Sudwalde eingeladen hatte, wurden am Wochenende die offene Bücherzelle und der Pavillon mit Sitzgelegenheit eingeweiht“, teilt Birgit Brandt für den Heimatverein Sudwalde mit. „Somit ist der Radler-Rastplatz beim Fritz-Tepe-Platz mit E-Bike-Ladestation und Lufttankstelle endlich komplett.“

Den Pavillon hatten 2018 Mitarbeitern der Firma Holzbau Kohröde aufgestellt, die ehemalige Telefonzelle als offener Bücherschrank bekam Anfang dieses Jahres ihren Platz: „Es musste aber bis Ende April gewartet werden, um bei wärmeren Temperaturen die Außenseiten bekleben zu können“, berichtet Birgit Brand. „Wie sehnsüchtig die Zelle erwartet wurde, zeigte sich, als schon einen Tag nach der Außenverschönerung durch die Firma ,FF promo‘ aus Sudwalde die ersten Bücher in den Regalen standen.“ Vor Kurzem sei die Bücherzelle von Ruth Schrader komplett bestückt worden. „Sie übernimmt die ehrenamtliche Patenschaft, sieht regelmäßig nach dem Rechten und sortiert Krimis, Romane, Sachliteratur und Kinderbücher passend ein. Kinderbücher sind noch wenig vorhanden, es wäre schön, wenn das Angebot für junge Leser noch erweitert wird.“ Das Prinzip der Bücherzelle sei denkbar einfach: „Jeder kann sich jederzeit ein Buch leihen oder es behalten, aber auch gerne für Nachschub an Schmökern sorgen. Der Dank des Heimatvereins gilt Volksbank und der Sparkasse für die finanzielle Unterstützung und allen, die im Vorfeld halfen.“

Sparkasse in Sudwalde besteht 125 Jahre

Das Team der Sparkasse in Sudwalde bilden heute Wolfgang Voß und Imke Aufderheide. Fotos: Kreissparkasse Grafschaft Diepholz

Sudwalde – Sudwalde gehört zu den Orten mit den ältesten Geschäftsstellen der Kreissparkasse Grafschaft Diepholz: Seit 125 Jahren ist das Kreditinstitut hier präsent.

Stefanie Kramer, Mitarbeiterin Marketing/Öffentlichkeitsarbeit der Kreissparkasse, hat die Geschichte in den Archiven recherchiert: Am 16. Juni 1893 empfahl Landrat Oberländer der Kreissparkasse, Annahmestellen in Kirchdorf, Ströhen und Sudwalde zu errichten, wozu sich die Sparkasse Anfang 1894 bereit erklärte.

„Am 15. Mai 1894 war es dann soweit und die Aufzeichnungen über den Kassenverkehr der Annahmestellen nahmen ihren Anfang. In Sudwalde hatte man bis 1893 eher mit einer genossenschaftlichen Spar- und Darlehenskasse geliebäugelt, wo dieses Projekt aber zu scheitern drohte, setzte sich Pastor Hanstein für die Sparkasse ein“, berichtet Stefanie Kramer.

„Hinzu kam das Problem, dass Sudwalde zum Amtsgericht Bruchhausen gehörte. Durch die grundsätzlich eher negative Stimmung lässt sich vielleicht erklären, dass aufgrund der geringen Frequenz dem ersten Verwalter 1906 die Stellung gekündigt wurde.“

Landwirt Cordes junior habe dann die Annahmestelle übernommen, die später von Kaufmann Tepe verwaltet wurde: „1921 kündigte dieser und die Sparkasse übertrug Färbermeister H. Kohröde die Annahmestelle.“

Die zunehmende Geschäftstätigkeit habe dazu geführt, dass auch Sudwalde 1924 zu einer hauptamtlichen Niederlassung mit eigener Kontoführung wurde. „Bis 1949 war Erich Piesker Zweigstellenleiter in Sudwalde, der 1935 Friedrich Stoffers abgelöst hatte. In den Fünfziger- und Sechzigerjahren leitete Heinrich Meier die Zweigstelle, auf ihn folgte Heinz Logemann.“

Nachdem die Räume bei Kaufmann Tepe zu klein wurden, erwarb die Sparkasse das Kühlingsche Haus. „1953 riss man es komplett ab und im Januar 1954 ging es in den neuen Räumen an der Mallinghäuser Straße weiter, in denen die Sparkasse bis heute ansässig ist.“

Stefanie Kramer hat eine alte Postkarte gefunden, die das Gebäude vor den Umbauten im ursprünglichen Zustand zeigt: „Sie ist undatiert, auf der Rückseite ist folgender Text zu lesen: ,Man wird nicht reich von dem, was man verdient, sondern von dem, was man nicht ausgibt‘.“ Von 1979 bis 2013 stand die Sparkasse Sudwalde unter der Leitung von Dieter Reddig, der vom heutigen Geschäftsstellenleiter Wolfgang Voß abgelöst wurde.

Gefeiert wird das Jubiläum am kommenden Freitag, 24. Mai: „In und an der Geschäftsstelle gibt es ein Buzzer-Gewinnspiel, leckere Spezialitäten vom Coffee-Bike, Kuchen und für die Kinder natürlich ein Glücksrad“, kündigt Stefanie Kramer an.

Artikel auf kreiszeitung.de: https://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/schwafoerden-ort59235/sparkasse-sudwalde-besteht-jahre-12304719.html 

 

Mehr Tragekomfort

Die Majestäten des Schützenvereins Sudwalde-Menninghausen mit „Hofstaat“, Präsident Wolfgang Stubbe (links) und Fahnenträger Sven Bierfischer mit der neuen „Ausgehfahne“. Foto: Kurth-Schumacher

Sudwalde – Der Schützenverein Sudwalde-Menninghausen präsentierte den Gästen des Schützenfestes am Wochenende eine lückenlose Reihe an Regenten: König Philip Friedrichs, der das Schützenreich gewissermaßen in letzter Minute vor der Republik bewahrt hatte, und seine Königin Charlene Schmidt sowie Kinderkönigin Lisann Holldorb und Jugendkönig Kasimir Stubbe (Begleiterin: Andrea Habichthorst) waren würdige, gut gelaunte Vertreter der Schützenmonarchie.

Am Samstag holten Abordnungen des Vereins die Würdenträger zum Festplatz. Im Mittelpunkt standen Philip Friedrichs – er hatte sich in der von Präsident Wolfgang Stubbe angeordneten „Verlängerung“ des Königsschießens den Titel gesichert – und seine Königin Charlene Schmidt. Zum Hofstaat der gekrönten Häupter gehörten Fahnenträger Sven Bierfischer (Begleitung: Mareike Herrmann) und Scheibenträger Dennis Wermke (Begleitung: Frauke Früchtenicht).

Die zwei Kilometer vom Festplatz entfernte Residenz Friedrichs an der Heidhofstraße war Ziel des Ausmarsches am Sonntag, der vom Spielmannszug Affinghausen musikalisch begleitet wurde. Die Bensen-Eitzener Schützen verstärkten den Zug: Der Regent ist auch Mitglied ihres Vereins. Am Nachmittag erwies eine Abordnung des Schützenvereins Anstedt ihrem Vereinskollegen Philip Friedrichs die Ehre.

Stolz ist die Führungsriege des Schützenvereins Sudwalde-Menninghausen auf die hohe Motivation des Nachwuchses: Kinderkönigin Lisann Holldorb hatte Anna Henneke und Josephin Stubbe (Begleiter Till Brümmer) in die Ämter der Fahnen- und Scheibenträgerin verwiesen. Das Reich der Jugend regiert Kasimir Stubbe (Begleiterin Andrea Habichthorst): Als Zielsicherster der fünf Anwärter setzte er sich im Stechen gegen Isabelle Mayerhofer (Begleiter Nils Maruschewski) durch.

Vor dem Festball am Samstag mit „DJ Stefan“ stellte Wolfgang Stubbe die neue „Ausgehfahne“ vor: Der Verein hatte für die marode gewordene Standarte aus dem Jahr 1951 bei der Hamburger Firma „FahnenFleck“ ein Duplikat in Auftrag gegeben. Eine gute Nachricht für künftige Fahnenträger: Die „Neue“ ist deutlich leichter als das Original. Mitglieder des Erntevereins, der Feuerwehr und der benachbarten Schützenvereine Mallinghausen, Wesenstedt-Harmhausen und Affinghausen nahmen an der feierlichen Präsentation teil.

Das Schützenfest stand unter einem guten Stern: Die Schützen und Festwirt Hubertus Artmann (Visbek-Hogenbögen) freuten sich über viele Gäste – auch aus den Reihen des Schützenvereins Brockum, der „seine“ Königin Charlene Schmidt begleitete. Schon beim Gottesdienst am Donnerstag war das Zelt gut gefüllt: Mehr als 100 Besucher verfolgten die letzte Predigt in diesem Rahmen von Pastorin Cornelia Harms, bei der sich Wolfgang Stubbe mit einem Blumenstrauß bedankte.  mks

Artikel auf kreiszeitung.de: https://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/schwafoerden-ort59235/mehr-tragekomfort-12524556.html 

Mitglieder der Ortsfeuerwehr Sudwalde wählen neuen Ortsbrandmeister

© Ortsfeuerwehr Sudwalde

Gewählte, Beförderte und Geehrte mit Gästen der Versammlung: Dennis Wermke, stellvertretender Gemeindebrandmeister Cord Schünemann, Malte Müller, André Lammertz, der neue Ortsbrandmeister Dennie Kemker, Sebastian Eickhoff, der aus dem Amt verabschiedete Ortsbrandmeister Bernd Kohröde, Mathis Kohröde, Ronald Hoffmann, Jonah Kohröde, Kreisbrandmeister Michael Wessels und Samtgemeindebürgermeister Helmut Denker (von links). 

Sudwalde - Neun Brandeinsätze, acht Hilfeleistungen: Diese Bilanz der „Ernstfälle“, zu denen die Mitglieder der Ortsfeuerwehr Sudwalde 2018 ausrückten, zog Bernd Kohröde eingangs der Jahreshauptversammlung, zu der er Mitglieder und Gäste im Gasthaus Stühring begrüßte. In seinem letzten Jahresbericht als Ortsbrandmeister - bei den Wahlen stellte er sich nicht erneut für das Amt zur Verfügung –  blickte er auch auf ein ganz besonderes Highlight zurück, das Kreisjugendfeuerwehrzeltlager in Sudwalde.

Anspruch des Orga-Teams, bestehend aus Ronald Hoffmann, Thomas Heitmann und Bernd Kohröde, sei es gewesen, ein reibungslos ablaufendes Zeltlager vorzubereiten - stolz und zufrieden stellte Kohröde fest, dass dies, mit Unterstützung der vielen Helferinnen und Helfer, gelungen sei. Dank ihres unermüdlichen Einsatzes und der guten Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz habe ein Abbruch des Zeltlagers aufgrund einiger Fälle von Brechdurchfall vermieden werden und die Ansteckungsgefahr gebannt werden können. Die Jugendlichen und die Erwachsenen hätten am Zeltlager großen Spaß gehabt, stellte Jugendwart Ronald Hoffmann fest, der in seinem Bericht näher auf das Großereignis einging.

Stellvertretender Ortsbrandmeister Dennie Kemker beleuchtete das Aus- und Fortbildungsgeschehen sowie die Übungen - unter anderem hatte die Sudwalder Ortsfeuerwehr im November eine Zugübung mit dem Kernthema „Wasserversorgung über eine lange Strecke“ ausgerichtet. Von zwei leichten Sportunfällen in den Reihen der Jugendfeuerwehr und einem Unfall eines Kameraden beim Moorbrandeinsatz in Meppen berichtete Sicherheitsbeauftragter Deniis Wermke, Fahrzeug- und Gerätewart Jens Kohröde meldete, dass sich beide Fahrzeuge und die Ausrüstung aktuell in sehr gutem Zustand befänden. Laut Atemschutzwart Malte Müller sind derzeit 14 von 17 Atemschutzgeräteträgern der Ortsfeuerwehr einsatzbereit, das Abschneiden der Sudwalder bei Wettbewerben bilanzierte Tobias Schweers. Meike Kleine gab bekannt, dass Mathis Kohröde, Tim Kohröde und Malte Müller 2018 die beste Dienstbeteiligung aufwiesen.

Als Nachfolger von Bernd Kohröde im Amt des Ortsbrandmeisters wurde dessen bisheriger Stellvertreter Dennie Kemker vorgeschlagen und von der Versammlung in geheimer Abstimmung einstimmig gewählt. Ebenfalls in geheimer Wahl wurde, bei einer Gegenstimme, Ronald Hoffmann als neuer stellvertretender Ortsbrandmeister bestimmt. Bis zur Wahl eines neuen Jugendwartes im November nimmt er beide Funktionen wahr. Die Mitglieder bestätigten Atemschutzgerätewart Malte Müller im Amt, ebenso Mathis und Jonah Kohröde, die von der Jugendfeuerwehr als stellvertretende Jugendwarte gewählt worden waren. Als Delegierte für den Gemeindeverbandsausschuss wurden Dennie Kemker, Ronald Hoffmann und Dennis Wermke gewählt. Auf den turnusgemäß als Kassenprüfer ausgeschiedenen Herbert Heuermann folgt Hendrik Schmidt.

Als Vorschlag für eine neue Freizeitbeschäftigung bekam Bernd Kohröde eine Angel, mit der er sich einige - teilweise nicht ganz ernst gemeinte - Präsente bei den Kommandomitgliedern „erangeln“ durfte. 

© Ortsfeuerwehr Sudwalde

Bernd Kohröde beförderte Mathis Kohröde zum Oberfeuerwehrmann, Kreisbrandmeister Michael Wessels zeichnete Sebastian Eickhoff und André Lammertz für 25-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr aus. Wessels hatte außerdem ein ganz besondere Auszeichnung „im Gepäck“: Bernd Kohröde bekam, in Würdigung seiner herausragenden Verdienste in der Feuerwehr, die Ehrennadel in Bronze des Landesfeuerwehrverbandes. Seit 1990 ist Kohröde Mitglied der Ortsfeuerwehr Sudwalde, deren Ortsbrandmeister er seit 2007 war. Er ging auf einige Highlights seiner Amtszeit ein, darunter die Ausrichtung des Kreisjugendfeuerwehrzeltlagers in den Jahren 2005 und 2018. Als Vorschlag für eine neue Freizeitbeschäftigung bekam er eine Angel, mit der er sich einige - teilweise nicht ganz ernst gemeinte - Präsente bei den Kommandomitgliedern „erangeln“ durfte. Bernd Kohröde bedankte sich bei allen Kameradinnen und Kameraden für die gute Zusammenarbeit, wünschte seinem Nachfolger alles Gute und wurde von der Versammlung mit Applaus aus dem Amt verabschiedet.

Artikel auf kreiszeitung.de: https://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/schwafoerden-ort59235/mitglieder-ortsfeuerwehr-sudwalde-waehlen-neuen-ortsbrandmeister-11290965.html

 

Posten neu besetzt

© Schützenverein Sudwalde-Menninghausen

Funktionsträger nach den Wahlen: Wolfgang Stubbe, Isabelle Mayerhofer, Henning Twietmeyer, Anke Kolzer-Wach, Markus Delekat, Ralf Grafe, Kevin Kohröde, Jörg Kohröde, Ralf Knake und Sven Bierfischer (von links).

Sudwalde – Die Mitglieder des Schützenvereins Sudwalde-Menninghausen besetzten bei den Wahlen im Rahmen der Generalversammlung am Samstagabend im Dorfgemeinschaftshaus einige Posten neu. Auf eigenen Wunsch schieden Schatzmeister Andreas Meyer, stellvertretender Schatzmeister Kay Krüger, Damenreferentin Dörte Lübkemann, Schießsportleiterin Silke Wilkens und Mareike Herrmann als zweiter Ausschank aus ihren Ämtern aus.

Zum neuen Schatzmeister wählte die Versammlung Markus Delekat, als seinen Stellvertreter Ralf Grafe. Neuer Schießsportleiter ist Philip Friedrichs, zudem wurde Kevin Kohröde als weiterer stellvertretender Schießsportleiter bestimmt. Zweiter Ausschank ist jetzt Annika Wach – erstmals wählte die Versammlung einen dritten Ausschank, diese Funktion übernimmt Madleen Lesemann. Da niemand als Damenreferentin kandidierte, entschied die Versammlung, dieses Amt abzuschaffen und dafür entsprechende Beisitzer zu bestellen: Mareike Herrmann, die ehemalige stellvertretende Damenreferentin Anke Kolzer-Wach und Isabelle Mayerhofer.

In ihren Ämtern bestätigt wurden: als Präsident und stellvertretender Schießsportleiter Wolfgang Stubbe, zweiter Vorsitzender Sven Bierfischer, Schriftführer Henning Twietmeyer, Hauptmann Ralf Knake, sein Stellvertreter Markus Delekat, stellvertretender Schießsportleiter Henning Twietmeyer, Erster Ausschank Nils Maruschewski Schriftführer Jörg Kohröde.

Für langjährige Vereinstreue zeichnete Wolfgang Stubbe Willi Schumacher, Elfriede Klusmann, Johann Bolte und Helmut Harms aus (von links, mit Sven Bierfischer).

© Schützenverein Sudwalde-Menninghausen

Präsident Stubbe überreichte den aus dem Vorstand ausgeschiedenen Mitglieder Präsente als Dankeschön für Engagement.

Zweiter Vorsitzender Sven Bierfischer hatte eingangs der Versammlung die Aktivitäten der Schützen im zurückliegenden Jahr Revue passieren lassen, ging etwa auf die Umbauarbeiten am Schießstand sowie den ersten Sudwalder „Trecker-Treck“ am Himmelfahrtstag ein. Schatzmeister Andreas Meyer dankte im Rahmen des Kassenberichtes der Gemeinde Sudwalde für den Zuschuss zur Jugendarbeit (200 Euro), der Firma „Windwärts“ für Spenden in Höhe von insgesamt 600 Euro sowie der Volksbank für eine Zuwendung aus dem Reinertrag des Gewinnsparens (550 Euro). Unter dem Strich konnte ein positives Jahresergebnis ausgewiesen werden.

Schießsportleiterin Silke Wilkens überreichte die Ehrennadeln an die Vereinsmeister – Kleinkaliber, Jugend: 1. Andrea Habichthorst, 2. Benito Spannuth, 3. Kira Krüger; Damen: 1. Ute Wilkens, 2. Dörte Lübkemann, 3. Renate Bierfischer; Herren: 1. Henning Twietmeyer, 2. Sven Bierfischer, 3. Hermann Twietmeyer; Kleinkaliber 50 Meter, Damen: Frauke Früchtenicht; Schützen: 1. Tim Kohröde, 2. Wolfgang Stubbe, 3. Mathis Kohröde; Kleinkaliber 100 Meter, Damen: Frauke Früchtenicht; Schützen: 1. Mathis Kohröde, 2. Tim Kohröde, 3. Wolfgang Stubbe; Kleinkaliber 30 Schuss freie Auflage, Damen: Daniela Twietmeyer; Schützen: 1. Henning Twietmeyer, 2. Tim Kohröde, 3. Sven Bierfischer; Luftgewehr, Damen: Frauke Früchtenicht; Schützen: 1. Mathis Kohröde, 2. Wolfgang Stubbe, 3. Jannis Kohröde; Luftpistole, Schützen: 1. Nils Maruschewski, 2. Daniel Buschmann.

Zum Ehrenmitglied ernannt wurde Elfriede Klusmann, für 50-jährige Treue zum Schützenverein würdigte der Vorstand Johann Bolte und Willi Schumacher, für 25-jährige Mitgliedschaft Helmut Harms. Christian Denker und Stefan Hejna sind zehn Jahre dabei.

Artikel auf kreiszeitung.de: https://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/schwafoerden-ort59235/wechsel-vorstandsteam-11044969.html 

2019 ist Jahr des Jubiläums

© Behling

Heinrich Meyers Leidenschaft ist die Heimatforschung – der 76-Jährige ist Autor der Chronik „Sudwalde Bensen Menninghausen – Die Geschichte unserer Dörfer“.

Bensen - Die Einwohner von Bensen haben mit den Planungen für ein besonderes Jubiläum begonnen: Für Ende August 2019 bereiten sie die 950-Jahr-Feier ihres Dorfes, seit 1974 Ortsteil der Gemeinde Sudwalde, vor.

Heinrich Meyer, passionierter Hobby-Heimatforscher und selbst ein Bensener, unternimmt im Interview einen Streifzug durch die Geschichte, die Fragen stellte Andreas Behling.

Der 11. Juni 1069 wird als Bensens „Geburtstag“ genannt – in welcher Urkunde ist das Dorf erstmals erwähnt worden?

Ausgestellt hat sie der Erzbischof Adalbert von Hamburg und Bremen. Der Inhalt besagt, dass die Kanonissin Gisla dem Erzbischof ihre Güter zu Alt-Bücken und Staffhorst geschenkt hat. Im Gegenzug bekam sie von ihm auf Lebzeit den Zehnten, also die Kirchensteuer, der Dörfer Rittrum – und „Benninhusen“.

Welche Bedeutung hat der Ortsname?

Benninhusen, woraus später Bensen wurde, kommt wahrscheinlich von Benedikt. Bensen hatte schon sehr früh eine enge Beziehung zu den Benediktinern in Bremen.

Gibt es wissenschaftliche Erkenntnisse, wann hier die erste Siedlung entstand?

Es gab ja in Bensen einige Hügelgräber, 1841 erfolgten hier Ausgrabungen. Die Funde, vor allem Urnen, sind an das spätere Landesmuseum in Hannover gegangen – und dann im Zuge eines Neubaus verschwunden. Aus welcher Periode sie genau stammten, ist schwer zu sagen.

Hat Bensen im Laufe seiner Geschichte berühmte Persönlichkeiten hervorgebracht?

So spontan... (lacht), außer mir keine.

Was würden sie als herausragendstes Ereignis in der Historie des Ortes nennen?

Wohl die sogenannte „Bauernbefreiung“. Die Bauern mussten ja ihren Grundherren auf deren Höfen dienen. Durch die Gesetze, die im damaligen Königreich Hannover 1834 erlassen wurden, konnten sie sich relativ günstig freikaufen.

Wie hat sich Bensen in den zurückliegenden Jahrhunderten verändert?

Bensen war immer ausschließlich landwirtschaftlich geprägt. Ursprünglich gab es die Meierhöfe, dann die Kötner- und Brinksitzerhöfe, deren Gründung bis zum Dreißigjährigen Krieg abgeschlossen war. Danach blieb die Aufteilung konstant bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts, als sich die Bauernbefreiung und die Aufteilung des genossenschaftlich organisierten Oberwaldes auswirkten. Um 1860 setzte eine Auswanderungswelle ein – Chicago hat übrigens einen Vorort namens Bensenville, bis vor wenigen Jahren bekannt für den größten Flughafen der Welt. Aus den USA sind Besucher hier gewesen, die die Spuren ihrer Vorfahren bis hierher zurückverfolgt haben. Die wohl größte Einwohnerzahl hatte Bensen nach dem Zweiten Weltkrieg: 1950 waren es 299, zur Hälfte Flüchtlinge und ausgebombte Familien.

Welches ist das älteste noch existierende Gebäude in Bensen?

Entweder die Scheune auf dem Hof Sudhop oder die auf dem Hof Morische, beide wurden Anfang des 17. Jahrhunderts gebaut.

Vor 50 Jahren begingen die Bensener schon einmal ein Jubiläum – wie lief die 900-Jahr-Feier ab?

Der 1908 gegründete Schützenverein Bensen-Eitzen, der wesentlich das Dorfleben trägt, richtet seit den Fünfzigern jährlich ein Rehbock-Essen aus, für das die Jagdpächter das Fleisch stiften. Damals noch in der Gastwirtschaft Brümmer-Früchtenicht, die 1984 geschlossen wurde, hat man das Rehbock-Essen mit der Jubiläumsfeier verbunden. Aus den ehemaligen Stallungen der Gastwirtschaft entstand 1996 das Schützenhaus.

Was zeichnet für Sie das Leben in Bensen aus?

Es gibt hier eine gute Gemeinschaft, man hilft sich. Wir alleine, mit unseren gut 100 Einwohnern, könnten nicht viel aufstellen – aber es war immer so, dass wir viel Zuspruch von den Nachbardörfern haben, aus denen die Leute gerne nach Bensen kommen. Woanders spricht man vom Sterben der Dörfer, aber aktuell ist es so, dass wir auch sehr viele jüngere Einwohner haben.

 

Artikel auf kreiszeitung.de: https://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/schwafoerden-ort59235/heimatforscher-heinrich-meyer-interview-ueber-dorfgeschichte-bensens-10901102.html

 

Bomhoff mit bester Beteiligung

Versammlung der Jugendfeuerwehr mit (von links) Stefan Treichel, Angelina Kiefer, Mathis Kohröde, Arne Klusmann, Gina Wermke, Dennis Küfe, Jonah Kohröde, Clara-Maria Regber und Ronald Hoffmann.

Sudwalde - 53 stimmberechtigte Jugendliche, 16 Betreuer und 23 Gäste: Die große Zahl an Teilnehmern zeigt, wie gut die Jugendfeuerwehr Sudwalde aufgestellt ist. Und bleibt: Aktuelle zählt sie 62 Mitglieder (33 Jungs, 29 Mädchen) aus Sudwalde (21), aus Affinghausen (21), aus Schwaförden (18), aus Neuenkirchen (1) und aus Scholen (1).

Jugendfeuerwehrwart Ronald Hoffmann erinnerte an die zahlreichen Veranstaltungen des abgelaufenen Jahres, eine Fotowand ergänzte die lange Liste. Die Jugendlichen würden den Reigen der Veranstaltungen und Unternehmungen gerne um eine Überraschungsfahrt ergänzen und nannten mögliche Ziele (Heidepark, Jump House Bremen und Phantasialand).

Bei den Wahlen wurde Mathis Kohröde einstimmig als 1. stellvertretender Jugendwart, Jonah Kohröde (mit drei Enthaltungen) als 2. stellvertretender Jugendwart und Gina Wermke einstimmig als stellvertretende Mädchenbetreuerin wiedergewählt. Pascal Oldehoff wurde mit 17 Ja-Stimmen als Jungensprecher gewählt. Ins Jugendparlament gewählt wurden Malte Klusmann (AG A, einstimmig), Dennis Küfe (AG B, mit zwölf Ja-Stimmen), Clara Regber (AG C, mit zwölf Ja-Stimmen) und Angelina Kiefer (AG D, einstimmig) sowie Klaus Köppen (einstimmig, Kassenprüferin der Eltern) und Jana Turk (mit 31 Ja-Stimmen, Kassenprüferin der Jugendlichen).

Aus Altersgründen scheiden Moritz Meyer (seit 2004 aktiv, bleibt Betreuer und wechselt in die aktive Wehr), Mirko Schudak (seit 2010 aktiv) und Kevin Grünwald (seit 2011 aktiv, bleibt Betreuer und wechselt in die aktive Wehr) aus. Ronald Hoffmann überreichte allen ein kleines Andenken als Erinnerung an ihre Jugendfeuerwehrzeit und ihren Pass.

Die beste Dienstbeteiligung verbuchten René Bomhoff (98 Prozent), Lea-Marie Wolf und Erik Möller (jeweils 95 Prozent) sowie, mit jeweils 92 Prozent, Chantal Hagedorn, Charlize Leymann, Nino Hodde und Delia Hillmann. Als Anerkennung erhielt jeder ein kleines Präsent. Die durchschnittliche Dienstbeteiligung liegt laut Ronald Hoffmann bei 65 Prozent.

Anna Henneke, Clara Regber, Lisanne Holdorb, Charlize Leymann, Malte Klusmann, Hannah Lehmkuhl, Lea Wolf und Geeske Bremer absolvierten erfolgreich die Abnahme der Jugendflamme Stufe 1 in Sudwalde. Stefan Treichel, 1. stellvertretender Kreisjugendfeuerwehrwart, überreichte ihnen das Abzeichen. Den letzten Teil der Abnahme für die Stufe 3 absolvierten Anna Alashvilli, Finja Logemann, Janika Logemann, Dennis Küfe und Laura Spormann. Auch sie erhielten ihre Jugendflamme Stufe 3 überreicht. 

sis /r.

Artikel auf kreiszeitung.de: https://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/schwafoerden-ort59235/bomhoff-bester-beteiligung-10690772.html 

Keine Angst vor Neuem

© Harms

Elfriede Klusmann, Günter Bachnicke und Pastorin Cornelia Harms (von links).

Sudwalde - Es ist nicht nur der Pastor oder die Pastorin, die immer zum Gottesdienst in der Kirche sind. Auch der Küster. „Ich schließe auf, stelle die Heizung rechtzeitig an, läute die Glocken, mache Licht, zünde die Kerzen an...“ Günter Bachnicke kann die Aufgaben, die er als neuer Küster in der Kirchengemeinde Sudwalde hat, bereits zügig erklären. Ins Stocken gerät er, als das Gespräch auf die Deko kommt.

Bachnicke lacht: „Irgendwo wird ja was Grün zu finden sein.“ Gekauftes solle es möglichst nicht sein. Weihnachten steht bevor und, naja, überhaupt ist der Küster in Sudwalde auch für den Altarschmuck zuständig. Das Gespräch ist auf einmal deutlich dekolastig – und damit neues Terrain für Bachnicke.

In der Ausschreibung hatte die Kirchengemeinde formuliert, dass „zu den wesentlichen Aufgaben im Küsterdienst die Vorbereitung, Begleitung und Nachbereitung der Gottesdienste und Amtshandlungen in unserer Kirche und bei Gemeindeveranstaltungen gehört“. 

Außerdem sei der Küster (respektive: die Küsterin) für die Reinigung und Pflege der Kirche und des Gemeindehauses zuständig sowie für die Pflege eines Teils der Außenanlagen. Alles kein Problem für Bachnicke, der als Ur-Sudwalder seit 66 Jahren in der Gemeinde wohnt, aber bisher mit „Kirchens“ eher über Ehefrau Bärbel und den Gottesdienstbesuchen zu Feiertagen und anderen hohen Anlässen verbunden war.

Bärbel Bachnicke hat sich gerade erst nach Jahren engagierten Wirkens aus dem Kirchenvorstand verabschiedet. Das Ehepaar aber fühlte sich angesichts der Stellenausschreibung angesprochen, sich für die Kirchengemeinde zu engagieren. Zehn Wochenstunden umfasse das Amt, heißt es. 

Das sei kein Problem, „Da hat man noch Aufgaben“, freut sich Bachnicke, sonst auf Punktejagd im Tischtennis oder unterwegs mit der dreijährigen Labrador-Mischlingshündin Lotta. Vieles rund um die Tätigkeit als Küster sei derzeit „Neuland“. Beruflich hatte Bachnicke einst im Baustoffhandel im Verkauf gearbeitet. Nein, für Reparaturen sei er nicht zuständig.

Neu ist die Teilnahme an allen Gottesdiensten und kirchlichen Veranstaltungen – Bachnicke zeichnet für eben jene Vor- und Nachbereitungsarbeiten zuständig, die gemeinhin nichtig erscheinen. Wie wichtig es jedoch ist, ihren Ablauf zu bedenken, wird spätestens dann deutlich, wenn es dunkel bleibt in der Kirche oder kalt.

Absprachen erfolgen mit Pastorin Cornelia Harms, die donnerstags bereits die Liederauswahl schicke, damit die Liedertafeln im Gotteshaus vorbereitet werden können. Und Bachnicke geht es da nicht anders als anderen Kirchgängern auch: Es gibt Lieder, da kann man mitsingen und andere, die sind, nun ja, ziemlich kompliziert in der Melodie.

Zum Vorstellungsgottesdienst kamen zahlreiche Sudwalder in die Kirche und nutzten den anschließenden Kirchkaffee zum Plaudern. Pastorin Harms hieß Bachnicke als neuen Küster willkommen und dankte im Namen der Kirchengemeinde Elfriede Klusmann „für ihre tolle Arbeit als Vakanzvertreterin“. Unter dem Beifall der Gemeinde überreichte die Pastorin ihr ein Geschenk für ihren Einsatz. Der allerdings nicht beendet ist: Elfriede Klusmann wird auch künftig als Vertretung zur Verfügung stehen.

Günter Bachnicke werde in seiner Arbeit von Ehefrau Bärbel unterstützt. Auf beide passt ein weiterer Teil der Stellenauschreibung, sie beide haben „ein Herz für ein ansprechendes, sauberes, einladendes Kirchengebäude und Gemeindehaus, sind einsatzfreudig, gewohnt, selbstständig zu arbeiten, gehen gern mit Menschen um, sind offen und flexibel.

sis

Artikel auf kreiszeitung.de: https://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/schwafoerden-ort59235/keine-angst-neuem-10559954.html 

„Aus den Tiefen der russischen Seele“ mit den Don Kosaken

© Miriam Exner

Die Maxim Kowalew Don Kosaken geben am 2. Dezember in der Sudwalder Kirche ein Chorkonzert.

Sudwalde - Auch wenn der Sommer gerade noch eine Zugabe spendiert: Die dunkle Jahreszeit naht und damit vielleicht der Wunsch, sich etwas musikalischen Balsam für die Seele zu gönnen. Da könnte das festliche Adventskonzert der Maxim Kowalew Don Kosaken in der Kirche in Sudwalde das Richtige sein, das von Engels Konzertbüro für Sonntag, 2. Dezember, angekündigt wird.

Der Chor, der im Rahmen seiner Europatournee 2018/2019 zu Gast ist, werde russisch-orthodoxe Kirchengesänge, ukrainische und deutsche Adventslieder sowie einige Volksweisen und Balladen zu Gehör bringen, heißt es in der Mitteilung aus dem Konzertbüro: „Anknüpfend an die Tradition der großen alten Kosaken-Chöre zeichnet sich der Chor durch seine Disziplin aus, die er dem musikalischen Gesamtleiter Maxim Kowalew zu verdanken hat.“ Chorgesang und Soli erklingen in stetem Wechsel, „die Tiefe der Bässe, tragender Chor, über den Bariton bis zu den Spitzen der Tenöre – aus den Tiefen der russischen Seele. Auch im neuen Konzertprogramm dürfen nicht Wunschtitel wie ,Abendglocken‘, ,Stenka Rasin‘, ,Suliko‘ und ,Marusja‘ fehlen.“

Über Chorleiter Maxim Kowalew heißt es: „Der in Danzig geborene Diplomsänger begann bereits im Alter von sechs Jahren an einer staatlichen Musikschule Geigenunterricht zu nehmen. Dadurch, dass sein Vater russischer Abstammung ist, wurde sein Interesse an der Kultur des großen Landes im Osten früh geweckt.“ Kowalew habe sein Studium an der Musikhochschule in Danzig mit dem Magistertitel abgeschlossen, anschließend eine Vielzahl von Opernengagements erhalten und anschließend seine Karriere in verschiedenen Chören und Volksmusikensembles fortgesetzt, unter anderem im Ural- und Wolga Kosaken Chor. „Er bereiste russisch-orthodoxe Klöster, um seine Kenntnisse im Bereich der östlichen Chormusik zu perfektionieren, vertiefte sein Wissen im Unterricht des Dirigenten und Theologen Georg Szurbak in Warschau. Ab 1994 sang er in dem Chor, aus dem später die Maxim Kowalew Don Kosaken hervorgingen.“

Das Konzert beginnt am Sonntag, 2. Dezember, um 15 Uhr (Einlass 14 Uhr) in der Sudwalder Kirche. Eintrittskarten kosten im Vorverkauf 21 Euro, an der Tageskasse 24 Euro. Die Tickets sind in allen Geschäftsstellen der Mediengruppe Kreiszeitung, im Kirchenbüro der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Sudwalde, im Sudwalder Autohaus Wirth, in Affinghausen in der Landbäckerei Delekat, in Twistringen bei Borchers Reisen, in Sulingen in der Buchhandlung Eulenspiegel, in Bassum bei „Papier & Tinte“ sowie beim Tourismusservice in Bruchhausen-Vilsen erhältlich.