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Bomhoff mit bester Beteiligung

Versammlung der Jugendfeuerwehr mit (von links) Stefan Treichel, Angelina Kiefer, Mathis Kohröde, Arne Klusmann, Gina Wermke, Dennis Küfe, Jonah Kohröde, Clara-Maria Regber und Ronald Hoffmann.

Sudwalde - 53 stimmberechtigte Jugendliche, 16 Betreuer und 23 Gäste: Die große Zahl an Teilnehmern zeigt, wie gut die Jugendfeuerwehr Sudwalde aufgestellt ist. Und bleibt: Aktuelle zählt sie 62 Mitglieder (33 Jungs, 29 Mädchen) aus Sudwalde (21), aus Affinghausen (21), aus Schwaförden (18), aus Neuenkirchen (1) und aus Scholen (1).

Jugendfeuerwehrwart Ronald Hoffmann erinnerte an die zahlreichen Veranstaltungen des abgelaufenen Jahres, eine Fotowand ergänzte die lange Liste. Die Jugendlichen würden den Reigen der Veranstaltungen und Unternehmungen gerne um eine Überraschungsfahrt ergänzen und nannten mögliche Ziele (Heidepark, Jump House Bremen und Phantasialand).

Bei den Wahlen wurde Mathis Kohröde einstimmig als 1. stellvertretender Jugendwart, Jonah Kohröde (mit drei Enthaltungen) als 2. stellvertretender Jugendwart und Gina Wermke einstimmig als stellvertretende Mädchenbetreuerin wiedergewählt. Pascal Oldehoff wurde mit 17 Ja-Stimmen als Jungensprecher gewählt. Ins Jugendparlament gewählt wurden Malte Klusmann (AG A, einstimmig), Dennis Küfe (AG B, mit zwölf Ja-Stimmen), Clara Regber (AG C, mit zwölf Ja-Stimmen) und Angelina Kiefer (AG D, einstimmig) sowie Klaus Köppen (einstimmig, Kassenprüferin der Eltern) und Jana Turk (mit 31 Ja-Stimmen, Kassenprüferin der Jugendlichen).

Aus Altersgründen scheiden Moritz Meyer (seit 2004 aktiv, bleibt Betreuer und wechselt in die aktive Wehr), Mirko Schudak (seit 2010 aktiv) und Kevin Grünwald (seit 2011 aktiv, bleibt Betreuer und wechselt in die aktive Wehr) aus. Ronald Hoffmann überreichte allen ein kleines Andenken als Erinnerung an ihre Jugendfeuerwehrzeit und ihren Pass.

Die beste Dienstbeteiligung verbuchten René Bomhoff (98 Prozent), Lea-Marie Wolf und Erik Möller (jeweils 95 Prozent) sowie, mit jeweils 92 Prozent, Chantal Hagedorn, Charlize Leymann, Nino Hodde und Delia Hillmann. Als Anerkennung erhielt jeder ein kleines Präsent. Die durchschnittliche Dienstbeteiligung liegt laut Ronald Hoffmann bei 65 Prozent.

Anna Henneke, Clara Regber, Lisanne Holdorb, Charlize Leymann, Malte Klusmann, Hannah Lehmkuhl, Lea Wolf und Geeske Bremer absolvierten erfolgreich die Abnahme der Jugendflamme Stufe 1 in Sudwalde. Stefan Treichel, 1. stellvertretender Kreisjugendfeuerwehrwart, überreichte ihnen das Abzeichen. Den letzten Teil der Abnahme für die Stufe 3 absolvierten Anna Alashvilli, Finja Logemann, Janika Logemann, Dennis Küfe und Laura Spormann. Auch sie erhielten ihre Jugendflamme Stufe 3 überreicht. 

sis /r.

Artikel auf kreiszeitung.de: https://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/schwafoerden-ort59235/bomhoff-bester-beteiligung-10690772.html 

Keine Angst vor Neuem

© Harms

Elfriede Klusmann, Günter Bachnicke und Pastorin Cornelia Harms (von links).

Sudwalde - Es ist nicht nur der Pastor oder die Pastorin, die immer zum Gottesdienst in der Kirche sind. Auch der Küster. „Ich schließe auf, stelle die Heizung rechtzeitig an, läute die Glocken, mache Licht, zünde die Kerzen an...“ Günter Bachnicke kann die Aufgaben, die er als neuer Küster in der Kirchengemeinde Sudwalde hat, bereits zügig erklären. Ins Stocken gerät er, als das Gespräch auf die Deko kommt.

Bachnicke lacht: „Irgendwo wird ja was Grün zu finden sein.“ Gekauftes solle es möglichst nicht sein. Weihnachten steht bevor und, naja, überhaupt ist der Küster in Sudwalde auch für den Altarschmuck zuständig. Das Gespräch ist auf einmal deutlich dekolastig – und damit neues Terrain für Bachnicke.

In der Ausschreibung hatte die Kirchengemeinde formuliert, dass „zu den wesentlichen Aufgaben im Küsterdienst die Vorbereitung, Begleitung und Nachbereitung der Gottesdienste und Amtshandlungen in unserer Kirche und bei Gemeindeveranstaltungen gehört“. 

Außerdem sei der Küster (respektive: die Küsterin) für die Reinigung und Pflege der Kirche und des Gemeindehauses zuständig sowie für die Pflege eines Teils der Außenanlagen. Alles kein Problem für Bachnicke, der als Ur-Sudwalder seit 66 Jahren in der Gemeinde wohnt, aber bisher mit „Kirchens“ eher über Ehefrau Bärbel und den Gottesdienstbesuchen zu Feiertagen und anderen hohen Anlässen verbunden war.

Bärbel Bachnicke hat sich gerade erst nach Jahren engagierten Wirkens aus dem Kirchenvorstand verabschiedet. Das Ehepaar aber fühlte sich angesichts der Stellenausschreibung angesprochen, sich für die Kirchengemeinde zu engagieren. Zehn Wochenstunden umfasse das Amt, heißt es. 

Das sei kein Problem, „Da hat man noch Aufgaben“, freut sich Bachnicke, sonst auf Punktejagd im Tischtennis oder unterwegs mit der dreijährigen Labrador-Mischlingshündin Lotta. Vieles rund um die Tätigkeit als Küster sei derzeit „Neuland“. Beruflich hatte Bachnicke einst im Baustoffhandel im Verkauf gearbeitet. Nein, für Reparaturen sei er nicht zuständig.

Neu ist die Teilnahme an allen Gottesdiensten und kirchlichen Veranstaltungen – Bachnicke zeichnet für eben jene Vor- und Nachbereitungsarbeiten zuständig, die gemeinhin nichtig erscheinen. Wie wichtig es jedoch ist, ihren Ablauf zu bedenken, wird spätestens dann deutlich, wenn es dunkel bleibt in der Kirche oder kalt.

Absprachen erfolgen mit Pastorin Cornelia Harms, die donnerstags bereits die Liederauswahl schicke, damit die Liedertafeln im Gotteshaus vorbereitet werden können. Und Bachnicke geht es da nicht anders als anderen Kirchgängern auch: Es gibt Lieder, da kann man mitsingen und andere, die sind, nun ja, ziemlich kompliziert in der Melodie.

Zum Vorstellungsgottesdienst kamen zahlreiche Sudwalder in die Kirche und nutzten den anschließenden Kirchkaffee zum Plaudern. Pastorin Harms hieß Bachnicke als neuen Küster willkommen und dankte im Namen der Kirchengemeinde Elfriede Klusmann „für ihre tolle Arbeit als Vakanzvertreterin“. Unter dem Beifall der Gemeinde überreichte die Pastorin ihr ein Geschenk für ihren Einsatz. Der allerdings nicht beendet ist: Elfriede Klusmann wird auch künftig als Vertretung zur Verfügung stehen.

Günter Bachnicke werde in seiner Arbeit von Ehefrau Bärbel unterstützt. Auf beide passt ein weiterer Teil der Stellenauschreibung, sie beide haben „ein Herz für ein ansprechendes, sauberes, einladendes Kirchengebäude und Gemeindehaus, sind einsatzfreudig, gewohnt, selbstständig zu arbeiten, gehen gern mit Menschen um, sind offen und flexibel.

sis

Artikel auf kreiszeitung.de: https://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/schwafoerden-ort59235/keine-angst-neuem-10559954.html 

„Aus den Tiefen der russischen Seele“ mit den Don Kosaken

© Miriam Exner

Die Maxim Kowalew Don Kosaken geben am 2. Dezember in der Sudwalder Kirche ein Chorkonzert.

Sudwalde - Auch wenn der Sommer gerade noch eine Zugabe spendiert: Die dunkle Jahreszeit naht und damit vielleicht der Wunsch, sich etwas musikalischen Balsam für die Seele zu gönnen. Da könnte das festliche Adventskonzert der Maxim Kowalew Don Kosaken in der Kirche in Sudwalde das Richtige sein, das von Engels Konzertbüro für Sonntag, 2. Dezember, angekündigt wird.

Der Chor, der im Rahmen seiner Europatournee 2018/2019 zu Gast ist, werde russisch-orthodoxe Kirchengesänge, ukrainische und deutsche Adventslieder sowie einige Volksweisen und Balladen zu Gehör bringen, heißt es in der Mitteilung aus dem Konzertbüro: „Anknüpfend an die Tradition der großen alten Kosaken-Chöre zeichnet sich der Chor durch seine Disziplin aus, die er dem musikalischen Gesamtleiter Maxim Kowalew zu verdanken hat.“ Chorgesang und Soli erklingen in stetem Wechsel, „die Tiefe der Bässe, tragender Chor, über den Bariton bis zu den Spitzen der Tenöre – aus den Tiefen der russischen Seele. Auch im neuen Konzertprogramm dürfen nicht Wunschtitel wie ,Abendglocken‘, ,Stenka Rasin‘, ,Suliko‘ und ,Marusja‘ fehlen.“

Über Chorleiter Maxim Kowalew heißt es: „Der in Danzig geborene Diplomsänger begann bereits im Alter von sechs Jahren an einer staatlichen Musikschule Geigenunterricht zu nehmen. Dadurch, dass sein Vater russischer Abstammung ist, wurde sein Interesse an der Kultur des großen Landes im Osten früh geweckt.“ Kowalew habe sein Studium an der Musikhochschule in Danzig mit dem Magistertitel abgeschlossen, anschließend eine Vielzahl von Opernengagements erhalten und anschließend seine Karriere in verschiedenen Chören und Volksmusikensembles fortgesetzt, unter anderem im Ural- und Wolga Kosaken Chor. „Er bereiste russisch-orthodoxe Klöster, um seine Kenntnisse im Bereich der östlichen Chormusik zu perfektionieren, vertiefte sein Wissen im Unterricht des Dirigenten und Theologen Georg Szurbak in Warschau. Ab 1994 sang er in dem Chor, aus dem später die Maxim Kowalew Don Kosaken hervorgingen.“

Das Konzert beginnt am Sonntag, 2. Dezember, um 15 Uhr (Einlass 14 Uhr) in der Sudwalder Kirche. Eintrittskarten kosten im Vorverkauf 21 Euro, an der Tageskasse 24 Euro. Die Tickets sind in allen Geschäftsstellen der Mediengruppe Kreiszeitung, im Kirchenbüro der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Sudwalde, im Sudwalder Autohaus Wirth, in Affinghausen in der Landbäckerei Delekat, in Twistringen bei Borchers Reisen, in Sulingen in der Buchhandlung Eulenspiegel, in Bassum bei „Papier & Tinte“ sowie beim Tourismusservice in Bruchhausen-Vilsen erhältlich.

Meisterschaften des Schützenvereins Sudwalde-Menninghausen in den Kleinkaliberdisziplinen verlaufen spannend

Die erfolgreichen Teilnehmer der Vereinsmeisterschaften (von links): Wolfgang Stubbe, Dagmar Stubbe-Meyer, Ute Wilkens, Andrea Habichthorst, Dörte Lübkemann, Renate Bierfischer, Henning Twietmeyer, Schießsportleiterin Silke Wilkens, Benito Spannuth, Hermann Twietmeyer und Sven Bierfischer.

Sudwalde - Nachdem das Pokalschießen und das Samtgemeindekönigs- und -pokalschießen (wir berichteten) absolviert waren, krönten für den Schützenverein Sudwalde-Menninghausen die Vereinsmeisterschaften in den Kleinkaliber-Disziplinen ein ereignisreiches Wochenende, teilt Henning Twietmeyer für den Verein mit.

Bei den Damen sicherte sich Ute Wilkens den Titel, sie schoss 48 Ring. Dörte Lübkemann erzielte 47 Ring, setzte sich dann mit 46 Ring im Stechen gegen Renate Bierfischer durch, die ebenfalls 47 Ring und dann 45 Ring im Stechen geschossen hatte.

Bei den Herren war ein Stechen um den Meistertitel erforderlich: Henning Twietmeyer und Sven Bierfischer brachten es beide auf 49 Ring, Twietmeyer setzte sich dann mit 49 zu 44 Ring durch. Hermann Twietmeyer schoss 48 Ring – und dann 49: Auch um Platz ging es ins Stechen. Meisterin bei den Jugendlichen wurde mit 46 Ring Andrea Habichthorst, Platz zwei ging an Benito Spannuth (41 Ring), Rang drei an Kira Krüger (30 Ring).

Den Pokal „König der Könige“ gewann Renate Bierfischer, die, ebenso wie Henning Twietmeyer, 48 Ring erzielte, sich aber letztendlich mit 47 : 45 Ring im Stechen behaupten konnte. Den „Partnercup“ sicherten sich Wolfgang Stubbe und Dagmar Stubbe-Meyer mit 92 Ring und 90 Ring im Stechen gegen Reiner und Renate Bierfischer, die hier mit 89 Ring äußerst knapp den Kürzeren zogen.

Im Preisschießen waren Henning Twietmeyer mit fünf mal zehn Ring und Bernd Kohröde mit drei mal zehn Ring am erfolgreichsten, beide erhielten Geldpreise. Beim Glücksschießen lag am Ende ein Trio, bestehend aus Ute Wilkens, Marlene Habichthorst und Henning Twietmeyer, an der Spitze. Die weiteren Preise gingen an Tanja Klusmann-Winte, Benito Spannuth, Jörg Kohröde, Kay Krüger, Sven Bierfischer, Bernd Kohröde, Mathis Kohröde, Reiner Bierfischer, Birgit Brandt sowie Ilka Kohröde. 

Henning Twietmeyer: „Die Teilnehmer konnten sich mit Bockwurst und Salaten stärken. Nach der Siegerehrung bedankte sich Präsident Wolfgang Stubbe bei allen Mitgliedern für deren tatkräftige Unterstützung bei den Veranstaltungen der vergangenen Jahre, der Verein spendierte 50 Liter Freibier.“

38 Teams treten in Sudwalde an

© Schützenverein Sudwalde-Menninghausen

Wolfgang Stubbe (links), Präsident des gastgebenden Schützenvereins Sudwalde Menninghausen, und Schießsportleiterin Silke Wilkens (rechts) mit Vertretern der erfolgreichen Mannschaften des Pokalschießens.

Sudwalde - 38 Mannschaften aus 13 befreundeten Vereinen traten jetzt zum Pokalschießen des Schützenvereins Sudwalde-Menninghausen an, teilt Henning Twietmeyer für den Vorstand mit, „davon 20 Herren- und 18 Damenteams – damit war die Beteiligung exakt genauso gut wie im Vorjahr.“

Bei der Siegerehrung überreichte Schießsportleiterin Silke Wilkens fünf Pokale an die Damen und sechs Pokale an die Herren, „zudem gab es eine Trophäe für die Tagesbeste beziehungsweise den Tagesbesten.“ 

Die treffsichersten Damen kamen diesmal vom Schützenverein Ehrenburg, „die sich mit 149 Ringen an die Spitze setzten und damit den Siegerpokal mit nach Hause nehmen durften“; 2. Mallinghausen (146 Ring und 18 Ring freihändig sowie ein zusätzlicher Stechschuss), 3. Albringhausen-Schorlingborstel (146 Ring und 18 Ring freihändig), 4. SV Bensen-Eitzen (146 Ring und 16 Ring freihändig), 5. Wesenstedt-Harmhausen (142 Ring). 

„Bei den Herren ging der Siegerpokal an die Mannschaft des Schützenvereins Mallinghausen, die sich mit 194 Ring und 20 Ring freihändig durchsetzte“; 2. Freudenberg (194 Ring und 1 Ring freihändig), 3. Ehrenburg (192 Ring), 4. Bassum „Gut Ziel“ (191 Ring und 18 Ring freihändig), 5. Wesenstedt-Harmhausen (191 Ring und zwölf Ring freihändig), 6. Albringhausen-Schorlingborstel (190 Ring).

Den Tagesbeste-Titel samt Pokal verdiente sich Annette Schumacher vom Schützenverein Bensen-Eitzen mit 50 Ring und 15 Ring freihändig.

Zusätzlich zum Pokalschießen gab es ein Preisschießen, Geldpreise gingen an: 1. Ilse Bolte (Mallinghausen), elf mal zehn Ring, 2. Christina Schumacher (Wesenstedt-Harmhausen) und Annerose Stubbemann (Ehrenburg), zehn mal zehn Ring, 3. Hella Denker (Ehrenburg), sieben mal zehn Ring, 4. Ramona Kuntze (Ehrenburg), sechs mal zehn Ring, 5. Ralf Lüllmann (Wesenstedt-Harmhausen), Reiner Behrens (Bassum „Gut Ziel“), Dorothee Lehmkuhl (Mallinghausen) und Annette Schumacher (Bensen-Eitzen) mit jeweils fünf mal zehn Ring.

Artikel auf kreiszeitung.de: https://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/schwafoerden-ort59235/teams-treten-sudwalde-10438897.html 

Mallinghausener holen sich in Sudwalde Trophäe der SG Schwaförden

© Schützenverein Sudwalde

Die Siegerehrung nahmen Schützenpräsident Wolfgang Stubbe (links) und Schießsportleiterin Silke Wilkens (rechts) vor.

Sudwalde - Dem Schützenverein Sudwalde-Menninghausen wurde am Samstag die Ehre zuteil, das Samtgemeindekönigs- und -pokalschießen der Samtgemeinde Schwaförden auszurichten: „Zwölf der 13 eingeladenen Vereine nahmen daran teil“, berichtet Henning Twietmeyer für die Gastgeber.

„Beim Schießen um den Titel der Samtgemeindemajestät konnte sich Annerose Stubbemann vom Schützenverein Ehrenburg mit vollen 100 Ring bei 10 Schuss klar gegen ihre besten Kontrahentinnen durchsetzen, Carolin Schumacher vom Schützenverein Bensen-Eitzen sowie Mandy Luchtmann vom Schützenverein Wesenstedt-Harmhausen, die beide 97 Ring erzielten. Sie erhält einen Erinnerungspokal.“

Deutlich knapper sei das Ergebnis des Schießens um den Samtgemeinde-Wanderpokal ausgefallen: „Hier konnte sich am Ende die Mannschaft des Schützenvereins Mallinghausen mit 195 Ring und 16 Ring freihändig gegen die des Schtüzenvereins Bensen-Eitzen behaupten, die ebenfalls auf 195 Ring gekommen war, aber mit sieben Ring im Freihandschießen das Nachsehen hatte.“ 

Den dritten Platz belegte das Team des Schützenvereins Wesenstedt-Harmhausen mit 193 Ring und 19 Ring freihändig und verwies damit den Schützenverein Ehrenburg auf den vierten Rang, dessen Mannschaft ebenfalls 193 Ring schoss, aber lediglich acht Ring beim Freihandschießen vorweisen konnte.

Eine Auszeichnung gab es zudem für den tagesbesten Schützen, diese sicherte sich Heiner Schumacher vom Schützenverein Wesenstedt-Harmhausen mit 40 Ring und 24 Ring freihändig.

Parallel zum Schießen um den Samtgemeindekönigstitel und den Wanderpokal gab es ein Preisschießen, Geldpreise gewannen: 1. Christoph Neumann (Schützenverein Blockwinkel), elf mal zehn Ring; 2. Annette Schumacher (Bensen-Eitzen), 6 x 10; 3. Wilfried Hüneke (Bensen-Eitzen), 5 x 10; 4. Volker Stüttgen (Affinghausen) und Carolin Schumacher (Bensen-Eitzen), 4 x 10; 5. Siegfried Wowries (Blockwinkel), Kristina Rust (Scholen), Wilhelm Cordes (Blockwinkel), Sebastian Rust (Scholen), Mathias Kruse (Affinghausen), Carsten Schumacher (Affinghausen), Kevin Sundmacher (Anstedt) und Marlis Müller (Schwaförden), 3 x 10.

Twietmeyer: „Im Anschluss an die Siegerehrung erfolgte die mit Spannung erwartete Auslosung des Gastgebers des Samtgemeindekönigs- und -pokalschießens für das kommende Jahr. Das Los fiel auf den Schützenverein Schweringhausen und Umgebung.

Artikel auf kreiszeitung.de: https://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/schwafoerden-ort59235/teams-vereinen-schiessen-wanderpokal-10408047.html 

„Radler-Rastplatz“ in Sudwalde nimmt Gestalt an

13.07.18

Foto: © Behling 

Am Pavillon, den das Team von Zimmermeister Bernd Kohröde aufgebaut hat, sind lediglich noch Restarbeiten zu erledigen.

Sudwalde - Der Rastplatz für Fahrrad-Ausflügler auf dem Fritz-Tepe-Platz in Sudwalde, an der Ecke Mallinghäuser Straße/Schützenstraße, nimmt immer mehr Gestalt an: Noch kurz vor Beginn des Kreisjugendfeuerwehrzeltlagers hatte das Team von Zimmermeister Steffen Kohröde den schmucken Pavillon aufgebaut, an dem lediglich noch Restarbeiten zu erledigen sind.

Der Heimatverein Sudwalde trägt die Kosten für das Bauwerk, die sich laut Geschäftsführerin Birgit Brandt zwischen 5000 und 6000 Euro bewegen: „Wir hatten uns für die etwas teurere Variante mit Dachbegrünung entschieden.“ Nicht Rasen, sondern Steinbeetgewächse werden das Dach bedecken. Unter dem steht derzeit eine „provisorische“ Bank-Tisch-Kombination, über die Sitzgelegenheiten macht man sich im Vorstand noch Gedanken – ob es die beiden daneben stehenden Bänke werden, die der Verein vor einigen Jahren von der Sparkasse gesponsert bekam, ist noch nicht raus.

Das ganz in der Nähe gelegene Heuerlingshaus ist Startpunkt und Ziel für die vom Verein beschilderte „Sudwalder Radtour“, Flyer dazu gibt es am Schaukasten mit dem Ortsplan zum Mitnehmen, daneben bietet die vom Landkreis Diepholz der Gemeinde gestiftete „Luft-Tankstelle“ Gelegenheit, für optimalen Reifendruck zu sorgen. Die E-Bike-Ladestation, die der Energieversorger „innogy“ zur Verfügung gestellt hat, soll ebenfalls hier installiert werden.

Und der Heimatverein ergänzt das Ensemble um eine Telefonzelle – eine der von der Telekom ausrangierten, sie soll „offener Bücherschrank“ für die Sudwalder werden. Vorsitzender Bernd Stubbemann hatte sich schon vor einem Jahr bemüht, ein Exemplar zu bekommen, berichtet Birgit Brandt: „Eigentlich wollten wir gerne eine gelbe Telefonzelle haben, aber bis wir an der Reihe waren, gab es nur noch die Magenta-Variante. Da bauen wir jetzt Regale ein.“

ab

Artikel auf kreiszeitung.de: https://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/schwafoerden-ort59235/sudwalde-fahrradfahrer-pavillon-fertig-10030715.html 

Sudwalder Dorfmarkt: Wer ist als Händler dabei?

© Archivfoto: Brandt

Ein buntes Programm – wie zuletzt 2016 – plant das Orga-Team für den achten Sudwalder Dorfmarkt.

Sudwalde - Bis zum achten Sudwalder Dorfmarkt beim Heuerlingshaus – am Sonnabend, 8. September, von 11 bis 18 Uhr – ist es zwar noch ein Weilchen hin.

Dennoch kann Birgit Brandt aus dem zehnköpfigen Orga-Team, das sich seit März regelmäßig trifft, schon reichlich Eckdaten für die Veranstaltung nennen, die im jährlichen Wechsel mit dem Weihnachtsmarkt „Rund um die Kirche“ ausgerichtet wird: „Es soll erneut diverse Verkaufsstände mit Kunsthandwerksarbeiten geben, größtenteils von regionalen Anbietern: Schmuck, Tonfiguren, Herbstfloristik, Gartendeko, Stoffarbeiten und Genähtes und Körbe. Dazu ,Selbstgemachtes‘ wie Likör, Marmelade, Schafskäse, Seife, Kräutersalz und Essig. 

Die Dorfjugend präsentiert sich mit kleinen Erntekronen, ortsansässige Vereine bieten verschiedene Aktionen, vor allem für Kinder, an.“ Darunter Fahrten in der Ponykutsche, der „Heiße Stuhl“, ein Geschicklichkeitsspiel und Dosenwerfen. Viele Sachpreise, größtenteils von den Ausstellern zur Verfügung gestellt, werde es laut Birgit Brandt bei der Tombola zu gewinnen geben.

Reichhaltiges kulinarisches Repertoire

Auch ein reichhaltiges kulinarisches Repertoire für die Besucher ist in Planung, dazu gehören Erbsensuppe, Bratwurst, italienisches Eis, Fischbrötchen, Wildspezialitäten, eine große Kaffeetafel mit von den Mitgliedern des Heimatvereins Sudwalde selbst gebackenen Torten sowie ein reichhaltiges Getränkeangebot – inklusive eines Cocktailstandes.

„Außerdem steht ein großer Platz für Flohmarktstände kostenlos zur Verfügung, wobei wir auch einen Pflanzenflohmarkt mit anbieten möchten“, kündigt Birgit Brandt an. Wer hier als Verkäufer dabei sein möchte, kann sich – gerne noch vor den Sommerferien – bei Edgar Harnack (Tel. 0 42 47 /18 17) anmelden. Für die weiteren Verkaufsstände und die „Abteilung Kunsthandwerk“ ist Bernd Stubbemann (Tel. 0 42 47 / 5 10) der richtige Ansprechpartner.

Birgit Brandt: „Für Unterhaltung sorgen beim Dorfmarkt die Kinder aus dem Sudwalder Kindergarten, die Plattdeutsch-AG der Drei-Freunde-Grundschule, die Linedance-Gruppe aus Nordwohlde und die Volkstanzgruppe des DRK-Ortsvereins Sudwalde.“

Artikel auf kreiszeitung.de: https://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/schwafoerden-ort59235/dorfmarkt-haendler-dabei-9947800.html

 

Im Finale 1:0 gegen Schalke 04

© Beese

Hachetals Jens Rosenthal übergibt den Siegerpokal an die Spieler von Hannover 96.

Sudwalde - Von Jörg Beese. Das Wohl und Wehe eines Fußballturniers hängt nicht immer nur von den kickenden Protagonisten ab, sondern oft genug auch vom Wetter.

Bei der sechsten Auflage des „Hachetal-Cups“ für U 10-Juniorenmannschaften hätte man sich wohl keine besseren Bedingungen wünschen können als den strahlend blauen Himmel, ideale Fußball-Temperaturen sowie hin und wieder eine schattenspendende Wolke. Und so verwunderte es dann auch nicht, dass die Chef-Organisatoren des FC AS Hachetal, Sascha Knake und Jens Rosenthal, trotz aller Turnierhektik mit der Sonne um die Wette strahlten. „Wir sind super zufrieden, haben tollen Sport gesehen und außer den üblichen Kleinigkeiten auch keine Verletzungen. Da kann man das nächste Turnier entspannt in Anlauf nehmen“, lautete das Fazit von Knake.

Sportlich waren die „Großen“ der Fußballszene ab dem Halbfinale unter sich. Am Ende setzte sich im Finale etwas überraschend Hannover 96 mit 1:0 gegen Schalke 04 durch, Platz drei ging an Galatasaray Istanbul nach einem 5:4 nach Achtmeterschießen gegen RB Leipzig.

Optisch wirkte die Sportanlage in Sudwalde wie der Rahmen eines großes Sommerfestes. Unzählige Zelte waren aufgebaut, diverse Verpflegungsmöglichkeiten eingerichtet. Im Mittelpunkt standen aber die Nachwuchskicker, die in drei Sechsergruppen zunächst die Viertelfinalkonstellationen ausspielten. Dass dabei die Teams aus dem Kreis Diepholz keine große Rolle spielen würden war absehbar. Und so fanden sich am Ende die Teams des TSV Barrien (18.), der JSG Nordwohle (17.), der JSG Drentwede (16.), der JSG Hachetal (14.), des TuS Sudweyhe (13.) und der Kreisauswahl (12.) auch am Tabellenende wieder. Was aber für die Kids und ihre Trainer kein Problem war. „Es geht ja um den Spaß, und den hatten wir“, so der kleine Tarek vom TSV Barrien. Torben Reimers, Trainer der JSG Nordwohlde, sprach – wie später auch Kreisauswahl-Trainer Astrit Behrami – von einem hervorragend organisierten Turnier und war stolz, dass seine Mannschaft dabei war. Er wechselte ungeachtet des Leistungsvermögens auch alle Spieler ein, denn „jeder soll schließlich etwas von diesem Highlight haben.“ Behrami freute sich, dass sein Team in der Vorrunde auch den Topclubs HSV, Schalke und Wolfsburg Paroli bieten konnte.

Das beste Spiel des Turniers war wohl das Halbfinale zwischen Schalke und Leipzig. Während sich Hannover parallel gegen Galatasaray durchsetzte, lieferten sich die beiden einen offenen Schlagabtausch, den Schalke am Ende 2:0 gewann.

Im Finale hatten die Gelsenkirchener die Mehrzahl an Chancen, konnten diese aber nicht nutzen und liefen urplötzlich in einen Konter, der das Spiel zugunsten der Niedersachsen entschied. Den vielen mitgereisten Eltern der 96er gefiel das natürlich: Unter großem Applaus und unzähligen Foto- und Videoaufnahmen übergab Jens Rosenthal den „Hachetal-Cup“ am Ende eines perfekten Fußballtages an den Hannoveraner Kapitän. 

ees

Artikel auf kreiszeitung.de: https://www.kreiszeitung.de/sport/lokalsport/kreis-diepholz/hannover-holt-hachetal-cup-9826663.html