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Herzlich Willkommen auf der Webseite des Schützenvereins Bensen-Eitzen e. V.

Sie finden hier vielfältige Informationen rund um den Verein, seine Geschichte und das aktuelle Vereinsleben.
Natürlich sind alle Mitglieder herzlich eingeladen, an der Gestaltung dieser Seite mitzuwirken.



100 Jahre Vereinsgeschichte (1908 - 2008)

Vorgeschichte

In Sudwalde wurde 1892 der „Sudwalder Schützenverein” gegründet. Der Verein zählte schon nach einem Jahr annähernd 50 Mitglieder, davon kamen auch mehrere aus Bensen. Ihren Schießplatz hatten die Schützen in Wiefhausen. Das Vereinslokal war zuerst die Gastwirtschaft Schleef (heute Grübmeyer) und dann die Gastwirtschaft Tepe. 1900 wechselte der Verein zu Gastwirt Lehmkuhl nach Bensen (heute Früchtenicht). Der Schützenverein nannte sich nun „Sudwalde-Menninghausen-Bensen”. 1904 kaufte sich der Schützenverein eine Fahne und feierte in Bensen die Fahnenweihe. Mit Heinrich von der Rente als Präsident und Georg Klußmann als Hauptmann waren seit 1904 auch die beiden wichtigsten Vereinsämter mit Schützen aus Bensen besetzt. Die gemeinsame Vereinsära der Schützen von Sudwalde, Menninghausen und Bensen bestand bis Ende 1907. Die Schützen aus Sudwalde und Menninghausen verließen Bensen und gingen wieder zurück nach Sudwalde. Die Schützen aus Bensen gründeten zusammen mit Schützen aus Eitzen 1908 einen eigenen Verein.


Die Jahre 1908 bis 1933

Am 19. Januar 1908 fand in der Gastwirtschaft Lehmkuhl die Gründungsversammlung des Schützenvereins Bensen-Eitzen statt. Auf der Versammlung wurde zum Präsidenten Heinrich Sudhop - Bensen 4, zum Hauptmann Heinrich Meyer - Bensen 7, zum Leutnant Ernst Brümmer sen. - Eitzen 28 sowie zum Schriftführer und Kassierer Georg Klußmann - Bensen 12, gewählt. Der Schützenverein hatte bei der Gründung 40 Mitglieder, die Zahl erhöhte sich noch bis zum Jahresende auf 48. Das Zusammengehen mit Eitzen, einem Ortsteil der Gemeinde Affinghausen, erklärt sich aus der räumlichen Nähe zu Bensen und den sich daraus ergebenden Landnachbarschaften und persönlichen Beziehungen. Dem Verein gehörten bereits seit der Gründung auch Schützen aus Sudwalde, Affinghausen und Neubruchhausen an.

Im Februar fand eine Schützenversammlung zum „Aussuchen der Hüte und Maßnehmen” statt, denn schon am 17. Mai wurde zusammen mit benachbarten Vereinen das sog. Stiftungsfest gefeiert. Das erste Schützenfest des Vereins fand am 5. Juli statt. 1910 beschloss der Schützenverein die Anschaffung einer Fahne. Die Fahne erhielt die Inschrift „Scharfes Auge und starke Hand und ein Herz fürs Vaterland”. An der Fahnenweihe nahmen 12 auswärtige Vereine teil. Die Fahne war ein Glücksgriff, denn sie begleitet nämlich heute noch den Verein zu jedem Anlass. 1911 erfolgte die gemeinsame Anschaffung von Schützenjacken.
Fahnen_Bensen_klein
Noch im Gründungsjahr baute der Schützenverein in „Sudhops Busch” einen Schießstand, auf dem mit großkalibrigen Gewehren auf eine Entfernung von 100 m geschossen wurde. Die Scheibe stand in der Nähe der ehemaligen Fischteiche von August Stein vor dem dortigen 10 bis 15 m hohen Sandberg. Der Schießstand bzw. die Schießbude befand sich im Schatten der großen Eichen und Buchen auf der gegenüberliegenden Seite der Hache. In der Anfangszeit des Schützenvereins hatten die Preisschießen einen hohen Stellenwert. Bei dem ersten Preisschießen im August 1908 wurde ein Kalb verschossen. In der Anzeige wurde besonders darauf hingewiesen, dass auch Nichtmitglieder und auswärtige Schützen freundlichst eingeladen waren. 1909 wurden mehrere „fette Schafe” verschossen. In den nächsten Jahren fand an drei aufeinander folgenden Sonntagen im Oktober ein Preisschießen um hohe Geldpreise statt. Die Vereinsverantwortlichen führten den Verein nach kaufmännischen Regeln. Die Anschaffungen wurden per Zeitungsanzeige öffentlich ausgeschrieben, auch alle drei Jahre die Musik zu den Vereinsfesten. Vor diesem Hintergrund mag es nicht verwundern, dass der Schützenverein 1911 einen Leichenwagen kaufte, der anschließend in einem Umkreis von 15 km ausgeliehen wurde.

Als der einzige Verein in Bensen hatte der Schützenverein an der Gestaltung des dörflichen Lebens einen wesentlichen Anteil. Der traditionelle Termin für das Schützenfest war Ende April / Anfang Mai. Wegen mehrfacher schlechter Erfahrungen mit dem Wetter wurde der Termin 1975 auf das vierte Wochenende im Juni verlegt. Ein weiteres Fest war der Fastnachtsball, der von 1909 bis 1956 immer am Rosenmontag auf der Diele der Gastwirtschaft gefeiert wurde. Seit 1919 feierte der Schützenverein im September oder Oktober einen Schützenball, ab 1926 wurde daraus ein Erntefest. Bis 1961 richtete der Schützenverein das Erntefest in Bensen aus. Schon im Gründungsjahr 1908 fand ein Silvesterball statt. Der Silvesterball wurde als ein vereinsinternes Fest bis zum Beginn des Zweiten Weltkrieges gefeiert. Für eine längere Zeit war mit dem Silvesterball auch die Generalversammlung verbunden. Der Termin der Generalversammlung „um die Jahreswende” wurde 1975 verbindlich auf den „zweiten Freitag im Januar” festgelegt.

Dem Kassenbuch ist zu entnehmen, dass im Ersten Weltkrieg der Schützenverein an jeden der aus seinen Reihen eingezogenen Soldaten zu Weihnachten ein Paket schickte, darüber hinaus erhielt auch jede der „Kriegerfrauen" zu Weihnachten ein Geldgeschenk. Neben vielen anderen kehrte auch Gastwirt Wilhelm Lehmkuhl aus dem Ersten Weltkrieg nicht wieder zurück. Durch Einheirat in die Gastwirtschaft Lehmkuhl erhielt der Schützenverein 1920 mit Johann Brümmer aus Eitzen einen neuen Vereinswirt. 1921 bis 1924 feierte der Schützenverein sein zweitägiges Schützenfest in Zusammenarbeit mit Gastwirt Meyer aus Neubruchhausen beim Schießstand in Sudhops Busch. Die Zustände während der Inflationszeit zu Beginn der 1920er Jahre sind hinlänglich bekannt; auf dem Schützenfest 1923 kostete 1 Liter Schnaps 14.000 M. 1925 wechselte der Schützenverein mit seinem Schützenfest von Sudhops Busch wieder zurück zum Vereinswirt Johann Brümmer. Johann Brümmer übernahm 1932 auch die Kosten für den Bau eines neuen 75 m-Schießstandes auf seinem Grundstück. Nach mehreren Umbauten befindet sich der Schießstand heute immer noch an der gleichen Stelle.

Am 14. Mai 1933 feierte der Schützenverein sein 25jähriges Bestehen. Zu dem Jubiläum kamen 16 Schützenvereine mit insgesamt 250 Schützen nach Bensen. Im Rahmen der Jubiläumsfeier wurden 16 Vereinsgründer für ihre 25jährige Mitgliedschaft im Verein geehrt. Jubiläumsschützenkönig war Carl Vullriede.


Die Jahre 1933 bis 1958

Das Jahr 1933 brachte mit der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten auch für die Schützen einiges an Veränderungen mit sich. Es war vielleicht nicht so schlimm, dass aus „Schützenbrüdern” jetzt „Schützenkameraden” wurden, die „Gleichschaltung" hatte aber im Vorstand mehrere Wechsel zur Folge. Der Schützenverein musste Mitglied im „Deutschen Schützenverband” werden und dessen Einheitssatzung anerkennen. Eine besondere Belastung bedeuteten die nun erstmals an eine übergeordnete Institution abzuführenden nicht unerheblichen Beiträge. Eine der weiteren Neuerungen war z. B. seit 1934 das jährliche „Opferschießen für das Winterhilfswerk”.

Die einschneidensten Veränderungen kamen 1938. Vom Deutschen Schützenverband, der inzwischen zum „NS Reichsbund für Leibesübungen" gehörte, wurden die Aufgaben der Schützenvereine neu definiert. Die Hauptaufgaben bestanden jetzt aus der „Wehrhafterhaltung, der Wehrhaftmachung und der Pflege unverfälschter Schützentradition”. Es wurde deutlich gesagt, dass der Schießsport in jedem Schützenverein an vorderster Stelle zu stehen habe. Aus den sog. Schützenfest-Vereinen hatten nun Schießsport-Vereine zu werden. Die Vereine, welche die neuen Richtlinien nicht befolgten, mussten ihre Vereinstätigkeit zum 1. Oktober 1938 einstellen. Die neuen Richtlinien besagten in Bezug auf den praktischen Vereinsalltag z. B., dass die Schützenvereine von jetzt an für jedes Vereinsfest (einschl. Schützenfest) einer Genehmigung durch den Unterkreisschützenführer in Diepholz bedurften. Den Schützenvereinen war von nun an das alleinige Führen der Traditionsfahnen in der Öffentlichkeit verboten. Es war zwingend vorgeschrieben, dass die Schützenfahne nur gemeinsam mit der Hakenkreuzfahne geführt werden durfte.

Mit den zahlreichen neuen Bestimmungen hatte der Schützenverein Bensen-Eitzen keine großen Probleme, da er über einen neuen Schießstand, seit 1932 über zwei vereinseigene Kleinkalibergewehre und auch über ausgebildete Schießsportleiter verfügte. Eine Reihe von Schützenvereinen, die vielleicht keinen vorschriftsmäßigen Schießstand hatten oder über keine ausgebildeten Schießsportleiter verfügten, entgingen einer Auflösung dadurch, dass sie den „Deutschen Schützenverband" verließen und dem „Deutschen Heimatbund” beitraten. Diese Schützenvereine überlebten dann als „Heimatverein” das Dritte Reich. Mit dem Beginn des Zweiten Weltkrieges wurde die Vereinsarbeit eingestellt. Bis 1944 fanden allerdings noch in jedem Jahr die Generalversammlungen statt, auf denen es im Wesentlichen nur um die Regelung der finanziellen Vereinsbelange ging.

Nach der durch die Kriegs- und Nachkriegszeit bedingten Pause feierten die meisten Schützenvereine, so auch die benachbarten Schützenvereine Sudwalde-Menninghausen, Affinghausen und Mallinghausen, bereits 1949 wieder ihre Schützenfeste. Der Neuanfang dauerte in Bensen zwei Jahre länger. Eine erste Versammlung - „um den Schützenverein wieder wachzurufen” - fand am 18. November 1950 statt. Der Wiederbeginn mit der Vereinsarbeit bedeutete einen regelrechten Neuanfang. Die beiden Kleinkalibergewehre des Vereins waren 1945 von den Besatzungstruppen eingezogen worden. Im ersten Jahr konnte deshalb auch nur mit geliehenen Luftgewehren geschossen werden. Das Kleinkaliberschießen wurde erst 1958 wieder aufgenommen. Der Neuanfang betraf auch die Uniformierung. Auf den Fotos der ersten Ummärsche sind die Schützen in ihrem normalen Anzug und Hut zu sehen.

Auf dem ersten Schützenfest nach dem Kriege, 1951, stifteten die hiesigen Jäger für das Preisschießen einen Rehbock. Der Gewinner des Rehbocks, Ernst Brümmer sen. aus Eitzen („Onkel Ernst”), lud kurzerhand für den darauffolgenden Tag, den Montag nach dem Schützenfest, den ganzen Schützenverein in die Gastwirtschaft Brümmer zu einem „Rehbockessen” ein. Auf diese doch mehr oder wenige zufällige Weise wurde die Tradition der bis heute bestehenden Rehbockessen geboren.

Am 11. Mai 1958 wurde das 50jährige Vereinsjubiläum gefeiert. Daran nahmen 22 Vereine mit insgesamt 430 Schützen teil. Auf dem Jubiläum konnten noch 10 Mitbegründer geehrt werden. Jubiläumsschützenkönig war Ernst Klußmann.


Die Jahre 1958 bis 1983

In den 1960er Jahren begann sich der Verein mit einem größeren Kreis jüngerer Schützen auch sehr aktiv an den Rundenwettkämpfen und Pokalschießen zu beteiligen. In Zusammenarbeit mit Vereinswirt Otto Früchtenicht, der die Materialkosten übernahm, wurde 1970 der vorhandene 75 m Kleinkaliber-Stand zu einem Schießstand mit 2 Ständen von 50 m umgebaut. In dem neuen Schießstandgebäude fand auch ein kleiner Aufenthaltsraum Platz. 1966 wurde der Schützenverein mit der Eintragung in das Vereinsregister beim Amtsgericht in einen e.V. umgewandelt. Im gleichen Jahr trat der Schützenverein in den Schützenbund ein, dem er bis 1982 angehörte. Ebenfalls 1966 wurde die Schießgruppe beim Kreissportbund gemeldet und heute ist der gesamte Verein dort Mitglied.

1972 begann Schießwart Gilbert Lammertz regelmäßig mit Kinder und Jugendlichen das Schießen zu üben und fuhr mit ihnen zu Wettkämpfen. Aus den Zusammenkünften zum Schießen entwickelten sich noch andere Aktivitäten und so führten die Jugendlichen über mehrere Jahre mit bis zu 8 Paaren Volkstänze auf dem Schützenfest und beim Rehbockessen in Bensen, aber z.B. auch auf dem Erntefest in Sudwalde, vor. Auf den seit 1976 von der Gemeinde Sudwalde durchgeführten Erntefesten waren die Benser Jugendlichen mit ihren Erntewagen bei der Prämierung der schönsten Erntewagen immer auf den vorderen Plätzen zu finden. Von dieser Jugendarbeit profitiert der Schützenverein heute noch, denn viele der damaligen Jugendlichen haben – obwohl sie schon lange nicht mehr in Bensen wohnen – die Verbindung nach hier nie abreißen lassen.

Bei den Jugendlichen fielen besonders die Mädchen mit ihren guten Schießleistungen auf, so dass Gilbert Lammertz mit ihnen noch 1972 eine eigene Damenschießgruppe gründete. Die jungen Damen aus Bensen konnten bei Pokalschießen und Wettbewerben mit anderen Damenschießgruppen gut mithalten und auch gute Erfolge erzielen. Ab 1973 schossen die Mitglieder der Damenschießgruppe untereinander eine Vereinsmeisterin aus. 1987 wählten die Schützendamen eine Damensprecherin, die auch Sitz und Stimme im Vereinsvorstand erhielt. 1997 feierte der Schützenverein ein zweitägiges Schützenfest, wobei der zweite Tag, der Sonntag, dem 25jährigen Jubiläum der Damengruppe galt.


Die bisherigen Damensprecherinnen:

1987 - 1999 Johanna Früchtenicht
1999 - 2002 Ingrid Hilbers
2002 - 2005 Heike Gevers
2005 - heute Anke Schockemöhle


Seit 1976 werden regelmäßige Altpapiersammlungen durchgeführt. Die jährliche Menge an Altpapier, die in den ersten Jahren immer um 4 Tonnen lag, hat sich seit längerer Zeit um 45 Tonnen eingependelt. Der Kreis der etwa zwanzig Papiersammler nahm 2001 das „25jährige Jubiläum” zum Anlaß, den Abnehmer des Papiers, die Europa-Carton in Hoya, zu besichtigen.

Das 75jährige Vereinsjubiläum konnte am 26. Juni 1983 bei herrlichem Wetter gefeiert werden. Es nahmen daran 20 Schützenvereine mit insgesamt 500 Schützen teil. Jubiläumsschützenkönig war Dietrich Heuermann.


Die Jahre 1983 bis 2008

Eine wesentliche Veränderung bedeutete für den Verein, dass ein Jahr später, zum 31.12.1984, der Betrieb der Gastwirtschaft im Hause Früchtenicht eingestellt wurde. Die Schützenfeste werden zwar bis heute noch von Familie Früchtenicht durchgeführt, und es wurde dem Verein auch für eine Übergangszeit die Nutzung der im Hause vorhandenen Räumlichkeiten zugesichert, in Bezug auf die Veranstaltungen waren vom Verein nun aber eine stärkere Eigenverantwortung und Eigenregie gefordert. So fand erstmals 1987 ein Preisdoppelkopf und 1988 ein Grillsonntag statt. Beide Veranstaltungen sind bis heute ein fester Teil des Jahresprogramms geblieben. Dazu gehören inzwischen auch der Kohl- und Pinkelmarsch, die Radtour mit dem Spargelessen, der Kaffeenachmittag und die Eintagesfahrt mit dem Bus.

Das auf Beschluss der Generalversammlung von 1989 geschaffene Vereinsabzeichen ist eine Eigenschöpfung von Vereinsmitgliedern. Die auf dem Wappen dargestellte Windmühle soll an die ehemaligen Mühlen in Bensen erinnern und dokumentiert auch die Verbindung nach Eitzen. Die Darstellung der durch die Mitte des Wappens „fließenden” Hache ist eigentlich selbstverständlich. Im Frühjahr 1991 war eine Sanierung des Schießstandes nötig und dabei wurden der Schusskanal, die Blenden und der Kugelfang komplett erneuert. Mit einer Reihe von Spenden und Zuschüssen, insbesondere aber auch mit vielen Eigenleistungen der Mitglieder, konnte der Schützenverein die Baumaßnahme gut abwickeln. Auf der nach heutigen Maßstäben kleinen Schießanlage kann der Schützenverein seinen Mitgliedern und den Jugendlichen das Schießen mit dem Kleinkalibergewehr, dem Luftgewehr und der Luftpistole anbieten.

Der Wunsch nach eigenen Vereinsräumlichkeiten konnte 1996 in die Tat umgesetzt werden. Durch die Bereitschaft von Familie Früchtenicht, dem Schützenverein einen größeren Gebäudeteil für einen Umbau zu überlassen, und durch die Zusage namhafter Zuschüsse der Gemeinde Sudwalde, der Jagdgenossenschaft Bensen und des Kreissportbundes waren wesentliche Voraussetzungen geschaffen. Die Vereinsmitglieder brachten sich mit dem Erwerb von Bausteinen und namhaften Spenden, insbesondere aber mit über 5.000 Arbeitsstunden an Eigenleistungen ein. Mit den Bauarbeiten wurde im November 1996 begonnen. Nach einer nur 14monatigen Bauzeit waren der Aufenthaltsraum mit Küche, Nebenräumen und Toilettenanlage sowie einem neuen Parkplatz im Januar 1998 fertig gestellt. Im Frühjahr 1999 wurden auf dem Schießstand im Aufenthalts- und Schießraum die Außenwände isoliert und beide Räume mit einer Heizung versehen.

Schuetzenhaus_Bensen
(Foto Heinrich Meyer)


In seiner einhundertjährigen Geschichte ist der Schützenverein mit nur neun Präsidenten ausgekommen:

1908 - 1919 Heinrich Sudhop, Bensen Nr. 4
1919 - 1933 Hermann Albers, Bensen Nr. 4
1933 - 1941 Albert Albers, Bensen Nr. 10
1941 - 1950 Ernst Brümmer sen., Eitzen Nr. 28
1950 - 1954 Christel Müller, Bensen Nr. 1
1954 - 1963 Ernst Brümmer sen., Eitzen Nr. 28
1963 - 1966 Hermann Schnepel, Bensen Nr. 12
1966 - 1972 Johann Ehlers, Bensen Nr. 19
1972 - 1990 Hans Gevers, Affinghausen Nr. 152
1990 - heute Heinrich Meyer, Bensen Nr. 7


Der Verein ernannte zu Ehrenpräsidenten:

1963 - 1973 Ernst Brümmer sen.
1972 - 1986 Johann Ehlers
1990 - 1992 Hans Gevers


In Verbindung mit dem traditionellen Eintages-Schützenfest wurde am 28. Juni 2008 das 100jährige Vereinsjubiläum gefeiert. Es nahmen daran 9 Schützenvereine, die Kameradschaft ehem. Soldaten Affinghausen sowie Abordnungen der örtlichen Vereine, insgesamt 300 Gäste, teil. Jubiläumsschützenkönigin war Veronika Barth.

(Text und Fotos Heinrich Meyer)

 


pdficon_large Schützenverein Bensen-Eitzen Aufnahmeantrag (54 KB)

pdficon_large Einverständniserklärung der Eltern (14 KB)