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Heimatverein Sudwalde bietet Rastmöglichkeiten für Reisende

Bernd Stubbemann, seine Stellvertreterin Jutta Knobling, Wolfgang Voß, Heinrich Meyer und Werner Eickhoff (v.r.) probieren die neuen Bänke an der Station 8 der Sudwalder Radtour aus.
© S. Wendt
Bernd Stubbemann, seine Stellvertreterin Jutta Knobling, Wolfgang Voß, Heinrich Meyer und Werner Eickhoff (v.r.) probieren die neuen Bänke an der Station 8 der Sudwalder Radtour aus.
 
 
 

Eines davon hat der Heimatverein nach Angaben von Archivar Heinrich Meyer aus Bensen gefertigt. Es erklärt, um was es sich bei der ehemaligen Landwehr handelt. Ein anderes hat das Landvolk aufgestellt, es erklärt den Boden und wie die Landwirte ihn schonen.

Spende der Kreissparkasse

Auf den neuen Bänken sollen die Radler (und Spaziergänger), die die gut 26 Kilometer lange Rundreise durch die Gemeinde Sudwalde unternehmen, pausieren können. Etwa drei bis vier Stunden brauche man schon für eine Rundfahrt, erklärt Werner Eickhoff, wenn man die Schilder auch liest. Ihn könne man ruhig Schatzmeister des Heimatvereins nennen, unkt Heinrich Meyer, immerhin verfüge der Verein über Guthaben. 

Aber nicht über ein riesiges Vermögen. Weshalb auch Wolfgang Voß auf der Bank Platz nimmt: Der Geschäftsstellenleiter der Kreissparkasse Sudwalde repräsentiert den Geldgeber, dank dessen Spende in Höhe von 3000 Euro der Ankauf der zehn Sitzbänken überhaupt erst möglich wurde. Fest verankert im Boden sind die pflegeleichten Bänke, so dass der Heimatverein Pflegemaßnahmen reduzieren kann. 

 

Beschilderung soll ausgebaut werden

Die Rundreise zu markanten Punkten in der Gemeinde hat der Heimatverein vor gut zwei Jahren entwickelt. Man wollte die Einwohner ein wenig in Heimatkunde unterrichten. Diese informative Radtour kam so gut an, dass man sie als festes Angebot ausgearbeitet hat, die Schilder wurden aufgestellt, drei Gaststätten bieten Einkehrmöglichkeiten, sogar alternative Tourstrecken sind angegeben und bieten so die Chance zur Abkürzung bzw. Verlängerung. Nicht nur hiesige Bürger nutzen diese sportliche angehauchte Nachhilfe in Sachen Heimatkunde.

 Auch Radgruppen aus den Nachbarkommunen bilden sich gerne weiter in Sachen Forsthof, Papenhuser Sunder, Müßebruch, mehreren Mühlen und einigen speziellen Naturschätzen. Bernd Stubbemann kümmert sich darum, dass Flyer mit Karte und Kurzinfos auf dem Fritz-Tepe-Platz an der Sparkasse griffbereit für die interessierten Radler ausliegen. Wer übernachten müsste, der fände im Heuerlingshaus geeignete Unterkünfte. Als nächstes sollen Schilder an Bäumen folgen. Nicht jeder kenne heute mehr alle Arten. So könne der Birkenpollen-Allergiker demnächst erkennen, warum ihm unter den entsprechenden Gewächsen die Nase und die Augen jucken.

2008: Besonderheiten im Acker gefunden

Die ehemalige Landwehr, eine Grenze, übrigens ist auf der „Kurhannoverschen Landkarte“ von 1771 mit einer Länge von 1700 Metern eingezeichnet, war bis 1899 noch zum großen Teil vorhanden, haben Heinrich Meyer und sein Stellvertreter Wilfried Tecklenburg herausgefunden. Und ebenso, dass sie bei der dann folgenden Kultivierung des Oberwaldes eingeebnet wurde. 

„Wiederentdeckt“ wurde sie 2008, Bernd Stubbemann hatte den Acker in einer Tiefe von 40 Zentimetzern gepflügt und dabei wies der Boden Besonderheiten auf, die näher untersucht wurden. Wer mehr wissen will, muss sich aufmachen: Auf die historische Radtour durch Sudwalde, per Drahtesel oder per Mausklick auf die Internetseite.

Artikel auf kreiszeitung.de: https://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/schwafoerden-ort59235/neue-baenke-entlang-historischer-radtour-8498797.html