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Alternative zur Tankstelle: „Kleiner Dorfladen“ öffnet in Sudwalde

© Behling

Die Tiefkühltruhe trifft am Freitag ein – ansonsten ist der frisch renovierte Laden ebenso „startklar“ wie Dagmar Kahrs.

Sudwalde - Emsige Betriebsamkeit herrscht schon am Donnerstagnachmittag im Geschäft an der Tepestraße 24 in Sudwalde – dabei eröffnet Dagmar Kahrs hier erst am kommenden Samstag den „Kleinen Dorfladen“.

Ihr Ehemann Sven, ihre Kinder und Schwiegertöchter helfen ihr beim Einräumen, „sie springen dann auch ein, wenn ich mal nicht hinter dem Tresen stehen kann“, kann sich Dagmar Kahrs auf die Unterstützung ihrer Familie verlassen.

Mehl, Zucker und Co.

Ein Stück Grundversorgung kehrt zurück nach Sudwalde, nachdem vor fünf Jahren das Lebensmittelgeschäft Strahmann geschlossen hatte. Die Bäckerei Meyerholz schloss im August vergangenen Jahres ihre Dependance in dem Ladenlokal in Besitz der Familie Kahrs, das nun mit neuem Leben gefüllt wird – „es gab Differenzen“, nennt Dagmar Kahrs knapp den Grund. „Dann ist uns durch den Kopf gegangen, dass wir hier ja gar keine Versorgungsmöglichkeit mehr haben, abgesehen von der Tankstelle. Es leben auch sehr viele ältere Leute im Ort, und von denen kann man nicht verlangen, dass sie zum Einkaufen immer nach Affinghausen oder weiter fahren – und darum haben wir uns dann eben entschlossen: Wir machen hier einen Tante-Emma-Laden auf. Ich finde, das ist wichtig.“

Zum Sortiment gehören Lebensmittel in Konserven, auch mit Mehl, Zucker und Co. kann man sich versorgen, wenn beim Backen ein Engpass auftritt, es gibt Süßigkeiten, Getränke, aber auch Pflegeprodukte, Spülmittel, Toilettenpapier – „im Prinzip all das, was man täglich braucht.“ Auch mit frischen Brötchen können sich die Sudwalder wieder im Ort versorgen, Dagmar Kahrs schiebt die Teiglinge selbst in den Ofen, Brot ist in abgepackter Form erhältlich. Im Angebot ist auch ein „Handwerkerfrühstück“: Belegte Brötchen und Kaffee zum Mitnehmen. 

Kartoffeln aus Syke

Kartoffeln kommen von einem landwirtschaftlichen Betrieb in Syke, um die Lieferung von Eiern will sich Dagmar Kahrs bis zur Eröffnung noch kümmern. Auch einige Zeitschriften sollen in Kürze im Laden erhältlich sein, kündigt Sven Kahrs an. Darüber hinaus soll es einen Bringdienst geben – vornehmlich mit Blick auf Senioren und Familie Kahrs denkt dabei an Wochenbestellungen, die unter Tel. 0 42 47 / 97 18 56 erfolgen können. Der „Kleine Dorfladen“ ist aber als Treffpunkt für alle Generationen gedacht, etwa auch für Grundschulkinder, „die können sich hier mit Getränken versorgen“, nennt Dagmar Kahrs ein Beispiel. Oder auch Junggesellen: Die Tiefkühltruhe – für Pizzen, Baguettes, Ofenpommes und Co. – trifft am Freitag ein. Weitere Anregungen, welche Produkte verfügbar sein sollten, seien sehr willkommen.

Öffnungszeiten

Ansonsten ist der umgestaltete und frisch renovierte Laden, der montags bis freitags von 6 bis 12 Uhr und von 14 bis 18 Uhr, samstags von 7.30 Uhr bis 12 Uhr und sonntags von 7.30 bis 11 Uhr öffnet, ebenso „startklar“ wie Dagmar Kahrs. Lampenfieber? „So langsam kommt das doch ein bisschen“, gibt sie schmunzelnd zu. Sie wagt nicht ganz ohne Erfahrungen im Metier den Sprung in die Selbstständigkeit, hat 16 Jahre an den Berufsbildenden Schulen Syke gearbeitet und dort den Kiosk betreut.

Bürgermeister Rainer Klusmann spricht von „ambitionierten Zielen“, dennoch: „Ich würde mich freuen, wenn das dauerhaft klappt. Es ist gut, wenn man in Sudwalde wieder eine kleine Einkaufsgelegenheit hat.“

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Artikel auf kreiszeitung.de: https://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/schwafoerden-ort59235/dagmar-kahrs-eroeffnet-kleinen-dorfladen-sudwalde-9576452.html 

© Kurth-Schumacher

Die Sketche hatten Aspekte des Zeltlagerlebens zum Thema – Malte Klusmann und Aaron Sterzenbach in der „Keramikabteilung“.

Sudwalde - Mitglieder und Betreuer der Jugendfeuerwehr Sudwalde, Ausrichter des Kreisfeuerwehrzeltlagers 2018, sind bestens vorbereitet auf ihre große Aufgabe. Am „Bunten Wochenende“ schworen sie auch ihr Umfeld auf das „Highlight des Jahres“ ein.

Ihr Winterprogramm, das sie am Samstag und Sonntag im Gasthaus Stühring präsentierten, stand ganz im Zeichen der Großveranstaltung, für die die Einwohner im Einzugsbereich der Jugendfeuerwehr – Sudwalde, Affinghausen und Schwaförden – schon jetzt alle Kräfte bündeln.

Angespornt von dem „Goldenen Oscar“, der ihnen im vergangenen Jahr für ihre Winterarbeit zuerkannt wurde, boten die 53 Jugendlichen ein kurzweiliges, bestens vorbereitetes Programm aus einem Guss. Den roten Faden spannen die Moderatoren Kasimir Stubbe und Hanna Meyer. Kasimir führte die in Sudwalde gestrandete Piratin über das virtuelle Zeltlager und machte sie mit allen Besonderheiten vertraut.

Die zehn Sketche im ersten Teil waren in das Gesamtkonzept eingebunden. Schauplätze waren die Essensausgabe, Workshops, Spülmobil- und Sanitätsdienst oder die Toilettenwagen. Einige Sketche hatten die Betreuer selbst geschrieben, andere mit Lokalkolorit versehen und „passend gemacht“ – eine tolle Leistung des 24-köpfigen Teams um Ronald Hoffmann.

Proben im Oktober begonnen

Bereits im Oktober hatten Dennis Küfe, Andrea Habichthorst, Jana Turk, Laura Spormann und Leon Martius mit den Proben für das Theaterstück begonnen. Die Komödie „Der doppelte Bauer“ (Autor: Hermann Eistrup) bot ein anstrengendes Lachmuskeltraining. Die Geschichte: Bauer Bernd Harmsen findet sich mit einem blauen Auge auf dem heimischen Sofa wieder. 

Eine Zwiebel für das Veilchen: Dennis Küfe und Andrea Habichthorst in „Der doppelte Bauer“.

© Kurth-Schumacher

Er hatte in der Kneipe eine Schlägerei angezettelt und dabei einen jungen Mann niedergestreckt. Zu dumm, dass es der Vertreter der Berufsgenossenschaft war, der für den Folgetag eine Betriebsprüfung auf dem Hof Harmsen geplant hat. Um der unausweichlichen Rache des Prüfers zu entgehen, sieht Bernd Harmsen nur eine Lösung: Ein neuer Bauer muss her.

Die Jugendlichen zeigten als Darsteller eine reife Leistung. In der Maske wurden sie unterstützt von Annika Hoffmann.

Auch der Showteil drehte sich um das Thema des Jahres. Die Akteure nahmen ihre Gäste mit auf eine musikalische Reise über das Veranstaltungsgelände, präsentierten sportliche Höhepunkte und ließen alles in allem keinen Zweifel daran, dass sie „volle Fahrt voraus“ Kurs auf das Kreisjugendfeuerwehrzeltlager nehmen.

Am kommenden Sonntag, 28. Januar, zeigt die Jugendfeuerwehr Sudwalde ihr buntes Programm noch einmal im Rahmen einer Frühstücksveranstaltung im Gasthaus Stühring. „Die Vorstellung ist aber bereits absolut ausverkauft“, teilte Betreuer Malte Müller mit. - mks

Sudwalde - „Wir fürchten, dass wir uns auflösen müssen.“ Mit „wir“ meint Vorsitzende Elfriede Klusmann die Mitglieder des DRK-Ortsvereins Sudwalde – die würden „immer älter, junge Menschen wollen sich nicht für eine Mitgliedschaft erwärmen und von einer Mitarbeit im Vorstand ist gar nicht zu reden. Wir finden niemanden, der den Vorsitz unseres Ortsvereins übernehmen möchte. Auch weitere Vorstandsämter müssen wir neu besetzen“, teilt die Vorsitzende mit.

Alle sechs Vorstandsmitglieder seien älter als 60 Jahre, neben Elfriede Klusmann selbst seien vier weitere nicht bereit, sich erneut für ihre Ämter zur Verfügung zu stellen. Über 60 Jahre liege auch der Altersdurchschnitt der aktuell 75 Mitglieder des vor 53 Jahren gegründeten DRK-Ortsvereins Sudwalde.

Appell an alle die für den DRK arbeiten wollen

Elfriede Klusmann appelliert an jeden, der „Lust hat, die sinnvollen Aufgaben des DRK-Ortsvereins verantwortungsvoll zu übernehmen“, sich bei ihr zu melden (Tel. 0 42 47 / 13 53, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). „Wie wichtig das Rote Kreuz ist, das sieht man täglich. Bei allen Katastrophen der Welt ist das DRK vor Ort und hilft.“ Der Ortsverein Sudwalde habe sich immer an den Aktivitäten im Ort beteiligt, „beim Weihnachtsmarkt oder dem Erntefest waren es auch die DRK-Mitglieder, die tatkräftig unterstützt haben.

Außerdem richtet der Ortsverein drei Blutspendetermine im Jahr in Sudwalde aus, organisiert für die Mitglieder Ausflüge und Fahrten sowie die Weihnachtsfeier für die Senioren im Ort, zusammen mit der Gemeinde“, zählt Elfriede Klusmann auf. „Die älteren Mitglieder werden an ihren Geburtstagen besucht. Außerdem gibt es noch die DRK-Tanzgruppe, die im Dorfgemeinschaftshaus Sudwalde regelmäßig probt.“

Hauptversammlung ist für den 7. März geplant

Für Mittwoch, 7. März, ist die Jahreshauptversammlung (Beginn um 15 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus) geplant: „Sollten sich bis dahin keine neuen Ehrenamtlichen gefunden haben, die Verantwortung übernehmen wollen, wird dann die Auflösung des DRK-Ortsvereins Sudwalde eingeleitet“, kündigt Elfriede Klusmann an.

Rubriklistenbild: © imago

Artikel auf kreiszeitung.de: https://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/schwafoerden-ort59235/fuerchten-dass-aufloesen-muessen-9536042.html 

Samtgemeinde setzt Frist bis 31. Januar

Schwaförden - Im August 2018 beginnt in den Kindergärten, in der Krippe und im Hort in der Samtgemeinde Schwaförden das neue Kindergartenjahr: „Kinder, die ab kommendem Sommer eine Kindertageseinrichtung der Samtgemeinde besuchen sollen, müssen bis spätestens zum 31. Januar 2018 angemeldet werden“, teilt Henrieke Kattelmann vom Fachbereich Soziales der Samtgemeindeverwaltung mit.

Die Anmeldungen werden direkt in den Kindertageseinrichtungen entgegengenommen, hier werden auch Auskünfte zu den einzelnen Betreuungsangeboten (Betreuungszeiten, Betreuung von Kindern im Alter unter drei Jahren, Integrationsgruppen, Sprachförderung und so weiter) erteilt. 

Henrieke Kattelmann: „Wir bitten die Eltern, hierzu mit der Leiterin der Kindertageseinrichtung ihrer Wahl Kontakt aufzunehmen.“ Die Kitaleiterinnen sind wie folgt erreichbar: Kindergarten „Casa Kastania“ in Blockwinkel (eine Regelgruppe und eine Integrationsgruppe), Leiterin Hiltraud Henke-Stenzel (Tel. 0 42 45 / 4 75); Kindergarten „Stocksdorfer Wunderkinder“ in Stocksdorf (eine altersübergreifende Gruppe und eine Integrationsgruppe), Leiterin Christa Schwenn (Tel. 0 42 43 / 24 65); Kindergarten „Sudwalder Kinderland“ in Sudwalde (eine Regelgruppe und der „Pädagogische Mittagstisch“ – gemeinsame Mittagsbetreuung von Kindergarten- und Schulkindern), Leiterin Tanja König (Tel. 0 42 47 / 6 01); Kindergarten „Löwenzahn“ in Schwaförden (eine Regelgruppe und eine Integrationsgruppe), Leiterin Annette Gerke (Tel. 0 42 77 / 14 50); Hort „Mullewapp“ in Scholen, Leiterin Ute Kosizen (Tel. 0 42 45 / 96 32 23, jeweils ab 11.15 Uhr); Kinderkrippe „Gänseblümchen“ in Schwaförden (zwei Krippengruppen), Leiterin Annette Gerke (Tel. 0 42 77 / 9 64 00 15).

„In der Kinderkrippe können Mädchen und Jungen im Alter ab einem Jahr angemeldet werden“, erläutert Henrieke Kattelmann. „In der altersübergreifenden Gruppe des Kindergartens ,Stocksdorfer Wunderkinder‘ werden derzeit Kinder im Alter ab zwei Jahren betreut.“ Anmeldeformulare für alle Kindertageseinrichtungen sind ebenfalls im Rathaus der Samtgemeinde Schwaförden bei Henrieke Kattelmann (Tel. 0 42 77 / 93 03 36) erhältlich. Die weist darauf hin, dass „Anmeldungen, die nach dem 31. Januar 2018 eingehen, nur berücksichtigt werden können, sofern noch freie Plätze vorhanden sind.“

Artikel auf kreiszeitung.de: https://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/sulingen-ort50128/anmelden-kitas-krippe-hort-9501405.html 

 

Rat nimmt weitere Projekte ins Visier

© Behling

Eine Ecke speziell für Fahrrad-Ausflügler – mit Sitzgelegenheiten, der Luft-Tankstelle, die dafür noch ein paar Meter verschoben wird und einer Ladestation für E-Bikes – soll am Fritz-Tepe-Platz auf der Fläche entstehen, die jetzt noch Bodendecker einnehmen.

Sudwalde - Mit weiteren Projekten seitens der Gemeinde, die im Rahmen der bis Ende 2020 verlängerten Dorferneuerung in Sudwalde realisiert werden könnten, beschäftigten sich die Mitglieder des Gemeinderates in ihrer jüngsten Sitzung. Am konkretesten mit einem, für das aller Voraussicht nach gar keine Fördergelder beantragt werden: Eine „Fahrrad-Abteilung“ am Fritz-Tepe-Platz wird wohl aus Bordmitteln realisiert.

Es geht um die Fläche an der Ecke Mallinghäuser Straße/Schützenstraße, auf der derzeit noch Bodendecker wachsen. Die sollen verschwinden, erläuterte Bürgermeister Rainer Klusmann, stattdessen möchte man für Sitzgelegenheiten sorgen, die jetzt neben dem Schaukasten platzierte und vom Landkreis Diepholz gestiftete „Luft-Tankstelle“ einige Meter näher heranrücken – und die E-Bike-Ladestation, gesponsert vom Energieversorger „innogy“, auf diesem Platz aufbauen. Die Ladestation liege bereits bei ihm in der Garage, teilte Klusmann mit. Ursprünglich war geplant, sie am Heuerlingshaus aufzubauen, das bekanntlich im Obergeschoss Übernachtungsmöglichkeiten vorhält, die vor allem für Fahrradtouristen gedacht sind. Heimatvereinsvorsitzender Bernd Stubbemann habe ihm allerdings versichert, dass die meisten Fahrradausflügler per Auto anreisen, die Parkflächen des Fritz-Tepe-Platzes nutzen und sich dort in Sattel schwingen.

Aus dem vom Arbeitskreis Dorferneuerung erarbeiteten – und mittlerweile recht betagten – Maßnahmenkatalog wählten die Ratsmitglieder drei Projekte aus, für die das begleitende Planungsbüro Sudau und Partner aus Osnabrück aktuelle Kostenschätzungen als Grundlage für die weitere Beratung liefern soll. Bei der Staatshäuser Ortsstraße, die von der Mislershäuser Straße bis zur letzten Zufahrt der drei Anlieger rund 380 Meter lang ist, geht es um die Erneuerung der gepflasterten Fahrbahn (ursprüngliche Kostenschätzung: 80.500 Euro). Die sei dem Arbeitskreis und dem Rat damals wichtig gewesen – „und jetzt sind wir zehn Jahre weiter“, merkte Ratsherr Heinrich Meineke an. Die Kosten (vor Jahren auf circa 120.000 Euro geschätzt) werden auch für die „Umgestaltung der Tepestraße“ ermittelt, die im Ortskern die Affinghäuser mit der Mallinghäuser Straße verbindet: Auch hier steht im Mittelpunkt, die Straßenpflasterung zu erneuern. Den maroden Regenwasserkanal in Angriff zu nehmen, sei seinerzeit allerdings nicht eingepreist worden, „jetzt werden bestimmt 300.000 Euro dabei herauskommen“, vermutete Ratsherr Reinhard Müller.

Beim Projekt „Kirchenbereich/Kriegerdenkmal“ (ursprüngliche Kostenschätzung: etwa 150.000 Euro) war unter anderem die Sanierung der Treppe zum Weltkriegsmahnmal (Stufen und Geländer), aber auch die Neugestaltung der Wege, der Beleuchtung, der Oberflächenentwässerung angedacht. Der Bereich steht in Eigentum der Kirche, stellte Bürgermeister Klusmann fest, der Kirchenvorstand plane auch, hier „das eine oder andere“ in Angriff zu nehmen. Da ein Zuschuss seitens der Gemeinde Sudwalde wahrscheinlich und eine Abstimmung, etwa im Zusammenhang mit der Gestaltung der Tepestraße, erforderlich scheint, soll auch in diesem Fall das Planungsbüro aktuelle Kosten ermitteln. 

ab

Artikel auf kreiszeitung.de: https://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/schwafoerden-ort59235/dorferneuerung-sudwalde-nimmt-gestalt-9485517.html

Öffentliche Bekanntmachung

der Sitzung des Rates der Gemeinde Sudwalde, am Dienstag, den 19.12.2017,

um 19:30 Uhr, im Gasthof Stühring in Sudwalde

 

Tagesordnung:

  1. Eröffnung der Sitzung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung sowie der Beschlussfähigkeit und Feststellung der Tagesordnung
  2. Genehmigung des Protokolls über die Sitzung des Rates der Gemeinde Sudwalde vom 26.09.2017
  3. Beratung und Beschlussfassung über die Haushaltssatzung mit dem Haushaltsplan 2018
  4. Beratung und Beschlussfassung über die mittelfristige Ergebnis- und Finanzplanung mit dem Investitionsprogramm für den Zeitraum 2016 - 2021
  5. Änderung der Geschäftsordnung
  6. Ausnahmegenehmigung von den örtlichen Bauvorschriften des B-Planes Nr. 6 "Im Barbusch II"
  7. Ausnahmegenehmigung / Befreiung von den örtlichen Bauvorschriften des B-Planes Nr.
  8. "Im Barbusch II" und Zulässigkeit einer Nebenanlage gem. § 23 Abs. 5 Baunutzungsverordnung (BauNVO)
  9. Sicherung von NATURA2000-Gebieten in der Gemeinde Sudwalde - NSG "Hachetal und Freidorfer Hachetal"
  10. Dorferneuerung Sudwalde - weitere Umsetzung von Maßnahmen
  11. Nutzung von Gemeindestraßen bei der 31. Rallye "Rund um die Sulinger Bärenklaue"
  12. Anträge und Anfragen von Ratsmitgliedern
  13. Informationen des Bürgermeisters und des Gemeindedirektors
  14. Einwohnerfragestunde

 

Denker - Gemeindedirektor

© Behling

In der Kirche konnten Kinder Märchen lauschen.

Sudwalde - Auch für den dritten Weihnachtsmarkt „Rund um den Kirchturm“, der alle zwei Jahre ausgerichtet wird und sich sozusagen mit dem Sudwalder Dorfmarkt „abwechselt“, zogen am Samstag vor dem ersten Advent Vereine im Kirchspiel Sudwalde an einem Strang.

Das Buden- und Zeltensemble zwischen der Sudwalder Kirche und dem Gemeindehaus bestückten sie mit kulinarischen Angeboten von Bratwurst über Waffeln bis zu gebrannten Mandeln und selbstgebackenen Keksen. 

Auch mit Dekorationen für die Adventszeit, etwa hölzerne Lampen mit Teelichtern oder LED-Lichterketten und Geschenkideen, von Wollsocken über Stofftaschen bis zu Likören, konnten sich die Besucher versorgen. Die Konfirmanden verkauften fair gehandelte Waren, Kaffee, Tee, Schokolade, Wein. 

Am Lagerfeuer der Jugendfeuerwehr eingangs des Buden- und Zeltensembles konnte man sich aufwärmen – und, na klar, Stockbrot backen.

© Behling

Zum stimmungsvollen Ambiente leistete das Wetter seinen Beitrag – zwar nicht mit Schnee, aber es war „knackig kalt“ und die Heißgetränke, von Kaffee und Glühwein bis zu alkoholfreiem Orangen- und Apfelpunsch, mundeten. Gelegenheit, sich aufzuwärmen, bot auch das Lagerfeuer der Jugendfeuerwehr, an dem die Kinder Stockbrot backen konnten. Für die jungen Marktbesucher gab es in der Kirche eine Schminkaktion, später konnten sie dort Märchen lauschen. Der Reitverein Sudwalde lud zu Kutschfahrten ein.

Den Auftakt zum Weihnachtsmarkt bildete erneut ein Gottesdienst – diesmal allerdings bereits am Vormittag, „das war seitens der Vereine so gewünscht, damit sich der Aufbau auch lohnt. Der hat am Freitag fünf Stunden gedauert“, verriet Pastorin Cornelia Harms. „Ich war mir unsicher, ob an einem Samstag um elf jemand zum Gottesdienst kommt. Aber die Kirche war voll.“

Danach ging es auf dem Marktgelände etwas ruhiger zu, „aber wenn es dann ein bisschen dämmrig wird, zur Kaffeezeit, dann ,strömt‘ es auch“, stellte Pastorin Harms schmunzelnd fest. - ab

 

Artikel von https://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/schwafoerden-ort59235/stimmungsvolles-ambiente-9429321.html 

Drei-Freunde-Grundschule unterstützt Patenkind in Namibia

© Grundschule Scholen/Sudwalde

Lehrerin Dorothea Dahms-Stamme und Sonnenkinder-Gründer Arthur Rohlfing mit den Klassensprechern, die die Beträge überreichten.

Scholen/Sudwalde - Mit Spannung erwartet wurde die Spendensumme, die die 228 Schülerinnen und Schüler der Drei-Freunde Grundschule in Scholen und Sudwalde wohl erarbeitet hatten: Kleine Aufgaben, die sie erfüllen können hatten sie gegen ein Entgelt in den Ferien erledigt. Ihr Ziel: Alle Einnahmen gehen an Delvilene, ihr Patenkind in Namibia.

Mit 747,67 Euro kamen auch in diesem Jahr wieder deutlich mehr Euro zusammen, als das Schulgeld beträgt. Da bleibe noch Geld übrig für die Schule – oder Kleidung für das junge namibische Mädchen. Alljährlich schaut im November Arthur Rohlfing vorbei, denn er stellt sicher, dass dieses Geld der deutschen Kinder das Patenkind in Namibia erreicht. 

Die Patenschaft der Grundschüler für eine Grundschülerin aus dem afrikanischen Land hat seit 2009 Tradition. Vor Delvilene haben sie David den Schulbesuch ermöglicht. Rohlfing, als Initiator und Motor des Vereins „Sonnenkinder“, berichtet bei der Übergabe des Geldes vom Alltag eines namibischen Kindes. Delvilene wohne zusammen mit ihrer Mutter in einer Hütte, habe kein eigenes Zimmer. Und erst vor zwei Jahren ihre erste Puppe bekommen.

Geld für Kleidung und Spielzeug

Dank der Spenden aus Deutschland, von Schülern der Drei-Freunde-Grundschule Scholen mit Außenstelle in Sudwalde. Es war damals soviel Geld zusammengekommen, dass das Schulgeld für ein ganzes Jahr bezahlt werden konnte. Und noch etwas übrig war – für Kleidung und Spielzeug. 

Wie leben die deutschen Schüler? Das sei eine Frage, die Delvilene interessiere, erklärte Arthur Rohlfing. Vielleicht mögen die Grundschüler aus Scholen und Sudwalde ihr einen Brief schreiben, ein Bild malen, wie es im Kinderzimmer aussieht. Delvilene wechsele nach der in Namibia üblichen siebenjährigen Grundschulzeit im kommenden Jahr auf die High School. Dann werde sie in eine reguläre Patenschaft wechseln, kündigt Rohlfing an.

Grundschule macht weiter

Die Grundschüler sollten nämlich auch einen Grundschüler als Patenkind haben – wer folgt dann auf David und Delvilene? Denn für die hiesigen Grundschüler steht fest: Wir machen weiter. Das gemeinsam gesungene Lied „Jeder kann singen, jeder kann klatschen, jeder kann helfen“ – das waren nicht nur einfache Liedstrophen. 

Die Schülerinnen und Schüler meinen das ernst. Rohlfing werde im Februar nach Namibia reisen, mit dem Geld für Delvilene im Gepäck – und hoffentlich einigen Briefen. Die namibischen Schüler gehen am 1. Dezember bis Mitte Januar in die Ferien – in ihre Sommerferien. - sis

sunkids-trust.org

Artikel auf kreiszeitung.de: https://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/schwafoerden-ort59235/schueler-erarbeiten-schulgeld-9364050.html