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Punktejagd trifft Biergartenflair

Für die Teams ging es um Schnelligkeit und Fehlervermeidung. - Foto: Hedemann

© Hedemann
Für die Teams ging es um Schnelligkeit und Fehlervermeidung.

Scholen - Gemütliche Biergartenatmosphäre gab es für die Zuschauer der Feuerwehrwettkämpfe in der Samtgemeinde Schwaförden, während es für die Akteure um Schnelligkeit und Fehlervermeidung ging. Gastgeber war am Samstag die Ortsfeuerwehr Scholen. 13 Mannschaften traten zum simulierten Löschangriff an.

 

Am Freitagabend mussten die Organisatoren den Aufbau aufgrund des einsetzenden Regens abbrechen, der Wettkampftag lockte dann bei Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen zahlreiche Besucher zu den Wettkampfplätzen. Ortsbrandmeister Bernd Eickhoff sieht die Wettbewerbe als gute Vorbereitung für die Kreiswettkämpfe. „Und natürlich wollen wir den Besten ermitteln.“ Im Vordergrund stehe aber die Kameradschaft, die er als besonders ausgeprägt innerhalb der Feuerwehren lobt: „Der Zusammenhalt in der Feuerwehr ist super, man kann sich aufeinander verlassen.“

Bei den „Oldies“ gewannen die Affinghausener. - Fotos (2): Schoof
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Bei den „Oldies“ gewannen die Affinghausener.
© Schoof
 

Und während die Mannschaften bei sommerlichen Temperaturen das angenommene Feuer in einem Haus mit vollem Körpereinsatz bekämpften, nutzten die Zuschauer die Biergartengarnituren oder fieberten am Rande des Platzes mit. Wie der neunjährige Marlon, der seinem Vater hinter der Absperrung fest die Daumen drückte, dass dessen Leistung mit einer guten Platzierung belohnt wird.

Die Tische und Bänke hatten die Einwohner Scholens zusammengetragen, „eine intakte Dorfgemeinschaft“, lobte Bernd Eickhoff. „Die Frauen haben Kuchen gebacken, das ganze Dorf zieht mit.“ Für die jüngsten Besucher gab es eine Hüpfburg. So manches kühle Getränk sorgte angesichts der Temperaturen für Erfrischung bei den lebhaften Gesprächen. Ortsfeuerwehrübergreifend, versteht sich: „Man kennt sich innerhalb der Samtgemeinde. Ein Blick auf alte Zeiten, man scherzt, wir sind eine große Gemeinschaft“, sagte Kai Wilker von der Ortsfeuerwehr Neuenkirchen. Und am Ende zähle nur der olympische Gedanke, ergänzte ein Kamerad.

Unter den A-Gruppen setzte sich die Schwafördener durch.
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Unter den A-Gruppen setzte sich die Schwafördener durch.
© Schoof

Unter den A-Wettbewerbsgruppen setzte sich das Schwafördener Team mit 377,46 Punkten durch; 2. Stocksdorf (349,84), 3. Sudwalde (340,56), 4. Scholen I (325,10), 5. Anstedt (283,63). Die Ortsfeuerwehr Affinghausen stellte die beste der B-Wettbewerbsgruppen (392,66 Punkte); 2. Schweringhausen (347,09), 3. Neuenkirchen II (343,33), 4. Schmalförden (332,93), 5. Scholen II (309,07), 6. Sudwalde II (295,89), 7. Wesenstedt (282,56), 8. Cantrup (264,99). Bei den Alters-Wettbewerbsgruppen siegte das Team der Ortsfeuerwehr Affinghausen mit 462 Punkten; 2. Wesenstedt (444,50), 3. Schmalförden (441,4), 4. Scholen I (440,4), 5. Neuenkirchen (435,25), 6. Anstedt (432,30), 7. Cantrup (431,20), 8. Schwaförden (424,97), 9. Scholen II (422,70), 10. Sudwalde (419,40). Bei den Jugendfeuerwehren gewann die Sudwalder Mannschaft, 2. Schmalförden, 3. Neuenkirchen. 

 ch

Artikel auf kreiszeitung.de: https://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/schwafoerden-ort59235/punktejagd-trifft-biergartenflair-8346193.html

Der TSV Bassum ärgert den Bundesliga-Nachwuchs

Dicker Siegerpokal und Konfetti: Die Nachwuchsfußballer des TSV Bassum gewannen den Hachetal-Cup und genossen die Ehrung.
Dicker Siegerpokal und Konfetti: Die Nachwuchsfußballer des TSV Bassum gewannen den Hachetal-Cup und genossen die Ehrung.
 
Die Nachwuchsfußballer setzten sich im sehr namhaften und insgesamt 18 Teilnehmer umfassenden Feld letztlich durch und gewannen beim „5. Hachetal-Cup“ den riesigen Siegerpokal.

„Zum ersten Mal hat ein Team aus unserer Region triumphiert. Und Bassum ist auch der verdiente Sieger“, sagte Turnier-Organisator Sascha Knake: „Sie waren echt gut und körperlich sehr robust.“ Wie die anderen Außenseiter aus dem Kreis Diepholz hatten die Bassumer den kleinen Vorteil, gegen die große Konkurrenz eine U 11 ins Rennen schicken zu dürfen. Werder und Co. waren jeweils mit einer U 10 gekommen.

Schon in der Vorrunde (gespielt wurde in drei Sechsergruppen) zeigte Bassum, dass mit dem Team zu rechnen ist – 13 Punkte, 12:0 Tore, Platz eins. Im Viertelfinale gegen St. Pauli musste das Neunmeterschießen helfen (3:1), im Halbfinale bezwang der TSV dann Rot-Weiß Essen (2:1) – und im Endspiel überraschend deutlich den VfL Wolfsburg mit 4:0. Zudem stellten die Bassumer in Julius Kanowski (sechs Treffer) auch noch den besten Torschützen des Turniers. 

Knake, der sich ausdrücklich bei allen Helfen und Unterstützern bedankte („Insgesamt ist alles super gelaufen, es war toll für alle“), arbeitet mit seinem Team schon am nächsten Hachetal-Cup. Für 2018 versucht er, erstmals auch den FC Bayern München als Teilnehmer zu gewinnen.

Die Platzierungen der weiteren „Diepholzer“ Teams: Kreisauswahl (18.), JSG Neuenkirchen (17.), TuS Syke (15.), TuS Sulingen (12.), JSG Schwaförden (10.).

Artikel auf kreiszeitung.de: https://www.kreiszeitung.de/sport/lokalsport/kreis-diepholz/bassum-aergert-bundesliga-nachwuchs-8256670.html 

Kugeln überm Fluss und ein königlicher Antrag

Der Umzug im Rahmen des Festes zum 60-jährigen Vereinsbestehen im Jahr 1952.
Der Umzug im Rahmen des Festes zum 60-jährigen Vereinsbestehen im Jahr 1952.
 
 
1892 wird in Sankt Petersburg das Ballett „Der Nussknacker“ uraufgeführt, in Atlanta „The Coca-Cola Company“ gegründet – und in Sudwalde ein Schützenverein. Das 125-jährige Bestehen des heutigen Schützenvereins Sudwalde-Menninghausen wollen dessen Mitglieder am 10. Juni mit vielen Gästen feiern, Einladungen an 60 Vereine wurden verschickt. Derzeit entsteht eine Chronik, an der Heimathistoriker Heinrich Meyer und Jörg Kohröde als Chronist der Schützen mitwirken – anhand ihrer Manuskripte lässt sich schon jetzt ein Streifzug durch die Geschichte des Vereins unternehmen.

Der „Sudwalder Schützenverein“ wird am 1. August 1892 im Gasthaus Schleef aus der Taufe gehoben, als Zweck ist in den Statuten „ein geselliges Zusammensein zum Ziel des Schießens und Exerzierens“ genannt. Passenderweise leitet damals kein Vorsitzender, sondern ein „Hauptmann“ den Verein, Heinrich Thöle ist der erste – als „Direktor“ unterstützt ihn Heinrich Rixe aus Wiefhausen, dessen Weide der erste Schießplatz des Vereins ist. Geschossen wird über die Sudwalder Beeke, der sich durch ihr Urstromtal ergebende Geländeanstieg ist der Kugelfang. Die Munition ist selbstgemacht, die Bleigeschosse und Hülsen werden komplett „recycelt“. Die schon annähernd 50 Mitglieder im Gründungsjahr stammen nicht nur aus Sudwalde, sondern auch aus Bensen und Menninghausen.

1911 wurde das Schützenfest auf zwei Tage erweitert, um ein Kinderschützenfest am Montag. 1926 durften die Mädchen eine eigene Königin ausschießen – im Gegensatz zu den Jungs nicht mit dem Gewehr, sondern mit einer Armbrust. Während der beiden Weltkriege ruhte das Vereinsleben. 1949 erfolgte die Neugründung des Schützenvereins Sudwalde-Menninghausen. Zum Übungsschießen traf man sich zunächst auf einer Diele, in einer Scheune oder im Stall, 1954 wurde dann neben Hudemanns Busch ein Kleinkaliberstand gebaut. Im sportlichen Schießen erzielte der Verein mehr und mehr Erfolge, dazu trug insbesondere der Bau eines neuen Schießstandes 1965 bei, für den Fritz Tepe dem Verein einen Teil seiner Scheune und des Obstgartens überließ. Im selben Jahr wurde eine Jugendgruppe gegründet und ein Jahr später beschlossen, eine Frauengruppe zu gründen – wobei die Damen noch nicht um den Königstitel schießen durften. So dauerte es noch bis 1976, bis sich tatsächlich eine Damenschießgruppe bildete. Erste Schützenkönigin wurde 1982 Renate Hudemann.

Das wohl romantischte Kapitel der Vereinsgeschichte schrieb 2015 Schützenkönig Wilhelm Riechers: Er nutzte das Schützenfest als besonderen Rahmen, um seiner Lebensgefährtin Khatuna Pertia einen Heiratsantrag zu machen – sie sagte „Ja“. - ab

 

Artikel auf kreiszeitung.de: https://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/schwafoerden-ort59235/kugeln-ueberm-fluss-koeniglicher-antrag-8111399.html

 

Dickster Brocken ist ein Herd

 

Eine Gruppe der Jugendfeuerwehr Sudwalde, die mit rund 30 Helfern beim ersten „Dreck-weg-Tag“ in Schwaförden mitmacht, knöpft sich die Seitenräume der Mallinghäuser Straße vor. - Foto: Behling

© Behling

Eine Gruppe der Jugendfeuerwehr Sudwalde, die mit rund 30 Helfern beim ersten „Dreck-weg-Tag“ in Schwaförden mitmacht, knöpft sich die Seitenräume der Mallinghäuser Straße vor.

Schwaförden - Es kann nicht wirklich Spaß machen, sich nach dem Müll zu bücken, den gedankenlose Mitmenschen in die Botanik geschmissen haben, auch nicht an einem sonnigen Frühlingstag – oder? „Nein“, bestätigen einige der Jungs, zwei der Mädels gucken sich fragend an: „Och – eigentlich...“ Gut gelaunt scheint die Gruppe von der Jugendfeuerwehr Sudwalde jedenfalls zu sein, die die Seitenräume der Mallinghäuser Straße von Unrat befreit. Und damit am Sonnabend Teil des allerersten „Dreck-weg-Tages“ in der Gemeinde Schwaförden ist.

Die Jugendlichen stoßen auf Glas, Papier und Zigarettenkippen, ein Stück Auspuff, ein Nummernschild, finden einen Stapel Wochenzeitungen aus dem Jahr 2014 – und Unterhosen. Betreuerin Ulrike Jäschke hat da schon Schlimmeres gesehen: „Wir legen ja jedes Jahr einen Umwelttag ein, mit unterschiedlichen Aktionen. Beim Müllsammeln in einem Wäldchen bei Neubruchhausen haben wir einen Bettfederrost, Reifen und ein Fahrrad gefunden.“

Mit rund 30 Jugendlichen ist die Jugendfeuerwehr Sudwalde, die auch Mitglieder aus Schwaförden hat, dem Aufruf zum „Dreck-weg-Tag“ gefolgt. Die Initiative ging vom Heimat- und Verschönerungsverein Schwaförden aus, die Idee dazu hatte Achim Hollmann: „Mir ist aufgefallen, dass es in fast sämtlichen Gemeinden in der Umgebung solche Aktionen gibt, aber in Schwaförden ist so etwas noch nie gemacht worden.“ 

Dickster Brocken im Container ist ein Herd, der im Wald an der Scholer Straße vor sich hin rostete. - Foto: Behling
Dickster Brocken im Container ist ein Herd, der im Wald an der Scholer Straße vor sich hin rostete. 
© Behling

Er wandte sich an die örtlichen Vereine – und die Resonanz war so gut, dass er auf eine öffentliche Bekanntmachung verzichten konnte: Gut 90 Helfer wurden angemeldet, „und die sind auch vollzählig im Einsatz“, freut sich Hollmann. Jugendmannschaften des TSV Schwaförden kümmern sich um den Teich in der Ortsmitte, den Rodelberg, Spielplätze in den Baugebieten, die Jugendfeuerwehr in drei Gruppen um die Ortseingangsstraßen, Mitglieder des Heimat- und Verschönerungsvereins sind ebenfalls mit Plastiktüten unterwegs. Oder, im Falle von Heinrich Beneke, mit einem Bollerwagen: „Das meiste ist Verpackungsmüll von ,McDonald’s‘ “, stellt er fest, als er seine „Beute“ aus dem Ortsteil Mallinghausen zum Container auf dem Bauhofgelände bringt. „Offenbar haben die Leute aufgegessen, wenn sie hier durchfahren, und dann wird der Müll einfach rausgeschmissen.“

Zur Stärkung nach dem Frühjahrsputz gibt es am Feuerwehrhaus Gyrossuppe. - Foto: Behling
Zur Stärkung nach dem Frühjahrsputz gibt es am Feuerwehrhaus Gyrossuppe. 
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Getreu des Sprichwortes „Viele Hände, schnelles Ende“ ist für 11.30 Uhr das Mittagessen bestellt. Die Mitglieder der Ortsfeuerwehr Schwaförden haben den logistischen Part des „Dreck-weg-Tages“ übernommen und die Fahrzeughalle zum Speisesaal umfunktioniert. Ortsbrandmeister Frank Ohrdes greift zur Kelle: Es gibt Gyrossuppe.

„Es ist schon ein bisschen was an Müll zusammengekommen, darunter Siloplanen, ein Dreirad, Plastikstühle und, als dickster Brocken, ein alter Herd, der im Bereich der Scholer Straße offenbar schon sehr lange im Wald stand“, bilanziert Achim Hollmann. „Aber eigentlich hatten wir mehr erwartet.“ Im Container wäre noch reichlich Platz gewesen – was ja erfreulich ist, Schwaförden ist offenbar sauberer als gedacht. Hollmann: „Es kristallisiert sich heraus, dass wir den ,Dreck-weg-Tag‘ in unregelmäßigen Abständen wiederholen, vielleicht alle zwei oder drei Jahre.“ 

ab

Artikel auf kreiszeitung.de: https://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/schwafoerden-ort59235/dickster-brocken-herd-8037977.html 

Sudwalder Rat möchte Chance auf Verkehrsberuhigung am Ortseingang nutzen

Welcher Weg führt zur Insel?

Sudwalde - Mit dem Straßenausbau des Kiebitzweges ist von den fünf öffentlichen Dorferneuerungsmaßnahmen, die die Gemeinde Sudwalde dem Land Niedersachsen zur möglichen Umsetzung genannt hatte, eine abgeschlossen – was man als nächstes Projekt im bis Ende 2020 verlängerten Förderzeitraum in Angriff nehmen könnte, stellte Bürgermeister Rainer Klusmann in der öffentlichen Sitzung des Gemeinderates am Mittwochabend in der Gaststätte Friedrichs zur Diskussion.

Der Vorschlag, den Gemeindedirektor Helmut Denker dazu machte, zählt nicht zu den verbliebenen vier „Favoriten“: „Wir hatten ja insgesamt 31 Maßnahmen aufgelistet – eine davon war, in den Ortseingangsbereichen für eine Verkehrsberuhigung zu sorgen. Und dazu ergibt sich jetzt eine Möglichkeit: Der Landkreis erneuert die Fahrbahndecke der Kreisstraße 9, von Bensemanns Gasthaus in Affinghausen bis zu ,Strulli‘ “, also bis zum Gasthaus Stühring in Sudwalde.  Bis Mitte 2018 solle die Fahrbahn saniert sein, zu dem Vorhaben werde der Landkreis noch die Anlieger anschreiben und zu einer Informationsveranstaltung einladen. Die Fahrbahnerneuerung der K 9 betrifft zumindest einen Ortseingangsbereich Sudwaldes. Denker: „Wir hatten ja mal über ,Verkehrsteiler‘ nachgedacht...“ Und um eine solche Verkehrsinsel zu realiseren „wäre das sicher einer der geschicktesten Momente“, befand Bürgermeister Klusmann. Als ein weiteres mögliches Projekt im Rahmen der Dorferneuerung brachte er die Umgestaltung der Tepestraße ins Spiel, die im Zusammenhang mit dem Kirchenumfeld zu einem einheitlich gestalteten Ortskern führen soll. Hier gelte es zunächst das Gespräch mit den Anliegern (unter anderem der Kirchengemeinde) zu suchen. Ratsherr Reinhard Müller erinnerte daran, dass die Idee zur Umgestaltung der Tepestraße auf Überlegungen für den Erhalt des Einzelhandels im Ort zurückging, die nicht mehr aktuell sind. Auf Vorschlag von Bürgermeister Klusmann will sich der Rat noch einmal näher mit dem Katalog möglicher Dorferneuerungsmaßnahmen auseinandersetzen.

Was die Verkehrsinsel anbelangt, sprach sich Reinhard Müller angesichts des von der Gemeinde aufzubringenden Kostenanteils dafür aus, die Verkehrsberuhigung nicht unbedingt über die Dorferneuerung zu realisieren, sondern zu prüfen, ob sie sich auf die Agenda der Straßenbaubehörde in Nienburg im Zuge der Erneuerung der K 9 setzen lässt. „Straßenbaulastträger ist der Landkreis Diepholz“, stellte dazu Helmut Denker fest. „Und beim Kreis hat man klar gesagt: Wenn die Gemeinde das möchte, soll sie bitte finanziell dafür aufkommen.“ Für den Bau der Verkehrsinsel könne man aber natürlich Synergieeffekte mit der Fahrbahnerneuerung nutzen.

Mehrere Ratsmitglieder stellten sich hinter Reinhard Müllers Vorschlag. Einstimmig beschlossen wurde, kosten für das Projekt zu ermitteln und den Antrag vorzubereiten, zunächst aber das Gespräch mit dem Landkreis Diepholz zu suchen. - ab

Artikel auf kreiszeitung.de: https://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/schwafoerden-ort59235/welcher-fuehrt-insel-8006090.html 

Scholen - Gemeinsam verliehen die Samtgemeinde Schwaförden und das Energieunternehmen „innogy“ am Mittwoch den Klimaschutzpreis 2016 in der Kommune: Die Auszeichnung, verbunden mit einem Preisgeld in Höhe von 3 000 Euro, kommt dem Förderverein „Miteinander“ der Drei-Freunde-Grundschule in Scholen und Sudwalde zugute.

Rainer Oesting, Kommunalbetreuer von „innogy“ für die Region Osnabrück, überreichte die Urkunde im Beisein von Samtgemeindebürgermeister Helmut Denker und Silvia Gellermann als Vertretung der Schulleitung der Vorsitzenden des Fördervereins, Martina Sommer.

Die Auszeichnung würdigt das Engagement der Fördervereinsmitglieder bei den umfangreichen energetischen Sanierungsmaßnahmen, die die Samtgemeinde im Herbst 2016 am Schulstandort Scholen realisierte: „Wir als Schulträger haben zumeist wenig Geld und sind froh, wenn wir bei Projekten Beistand durch viele helfende Hände haben“, stellte Helmut Denker fest. Der Einbau einer wirksamen Dämmung, der Austausch von Fenstern, Heizkörpern und des großen Eingangstürelementes zählten ebenso wie die Sanierung der Toilettenräume inklusive des Einbaus effizienterer Sanitärtechnik zu dem Paket, durch das nun Heizenergie, aber auch Wasser eingespart werden. Der Kostenaufwand summierte sich auf rund 103 000 Euro, wobei laut Denker rund 60 000 Euro durch Mittel aus dem Kommunalen Investitionsprogramm gedeckt wurden. Dabei, die Kosten im Zaum zu halten, halfen die Fördervereinsmitglieder: „Wir haben zum Beispiel schubkarrenweise Bauschutt abtransportiert, das Mobiliar aus- und später wieder eingeräumt“, berichtete Martina Sommer.

Rainer Oesting bezeichnete den ehrenamtlichen Einsatz der Mitglieder von „Miteinander“ als vorbildlich. „Und ich denke, das Geld wird gut investiert – Fördervereine setzen sich immer leidenschaftlich für ihre Schule und vor allem für die Kinder ein.“

 

Es gibt bereits eine Idee, wie die 3 000 Euro sinnvoll angelegt werden könnten, berichteten Silvia Gellermann und Martina Sommer, die sich herzlich für die Zuwendung bedankten. Gellermann: „Im von Kirsten Klotzko begleiteten Schülerrat ging es darum, was die Kinder sich für den Schulhof wünschen. ,Heiß im Rennen‘ liegt da ein großes Klettergerüst – möglichst ein anderes als das in Sudwalde, damit die Schüler, die ab Klasse drei von dort nach Scholen wechseln, sich auf etwas Neues freuen können.“ Sie finde es toll, dass die Kinder sich einbringen können und dass ihre Vorschläge auch ernst genommen werden, betonte Martina Sommer: „So ein Klettergerüst ist natürlich sehr teuer – aber dieses Preisgeld könnte ein Anfang für die Finanzierung sein.“ - ab

Artikel auf kreiszeitung.de: https://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/schwafoerden-ort59235/klimaschutzpreis-miteinander-7427815.html

Wer nach dem Sport nicht duscht, soll 50 Cent in die Mannschaftskasse zahlen, auch während des Übens für die Winterarbeit sollte Sport angeboten werden, beim Kreisjugendfeuerwehrzeltlager gilt es mehr Pokale abzustauben und man könnte doch auch mal als Gastjugendfeuerwehr an einem anderen Zeltlager teilnehmen: einige der Anregungen und Wünsche für die weitere Arbeit der Jugendfeuerwehr Sudwalde, die bei der Jahreshauptversammlung aus den Reihen der Kinder und Jugendlichen geäußert wurden. Jugendwart Ronald Hoffmann begrüßte dazu vor Kurzem zwölf Betreuer, 26 Gäste und 38 stimmberechtigte Mitglieder im Gasthaus Stühring.
20161125_jugendfeuerwehrDer Jugendfeuerwehr gehörten, wie im Vorjahr, 52 Jugendliche an (24 Mädchen, 28 Jungen): Fünf Austritten stand die Neuaufnahme von Max Cohrs, Moritz Bremer, Geeske Bremer, Lea-Marie Wolf und Clara Maria Regber gegenüber. Im Rahmen der Versammlung galt es Jugendliche zu verabschieden, die durch das Erreichen der Altersgrenze ausscheiden: Samanta Bomhoff, Max Grünwald, Michelle Kiefer, Yuvina Kostrzewa, Maurice Richter, Maik Schöne, Benito Spannuth und Tom Strauß, der sich in ihrer aller Namen bei den Betreuern für die „schönen Jahre in der Jugendfeuerwehr” bedankte, bekamen kleine Erinnerungsstücke an diese Zeit überreicht. Samanta Bomhoff Bomhoff zählt bereits zu den Aktiven der Ortsfeuerwehr Affinghausen und will der Jugendfeuerwehr Sudwalde als Betreuerin treu bleiben. Auch Michelle Kiefer, Tom Strauß und Maurice Richter wollen sich als Betreuer engagieren, planen, in die Affinghäuser Ortsfeuerwehr einzutreten. Die bekommt weitere Verstärkung durch Maik Schöne. Bereits Mitglied der Ortsfeuerwehr Sudwalde ist Benito Spannuth, der sich in der Jugendfeuerwehr künftig als Betreuer engagieren will.
Die Ausgaben lagen in diesem Jahr mit 16 365 Euro um rund 330 Euro höher als die Einnahmen - Kassenwart Kevin Kohröde führte dies unter anderem darauf zurück, dass es wegen des verspäteten Beginns des Kreisjugendfeuerwehrzeltlagers weniger Zuschüsse gegeben habe. Die Versammlung entlastete das Kommando einstimmig. Auch Wahlen standen auf der Tagesordnung: In ihrem Ämtern bestätigt wurden Jugendwart Ronald Hoffmann und sein 1. Stellvertreter Martin Friedrichs. Anna Alashvilli wählten die Jugendlichen zur Mädchensprecherin, Pascal Oldehoff zum Jungensprecher. Das Jugendparlament bilden Arne Klusmann, Kevin Grünwald, Angelina Kiefer und Katrin Bomhoff, Madleen Lesemann wurde für den Jugendsprecherposten auf Samtgemeindeebene empfohlen. Zu den Kassenprüfern zählen seitens der Eltern Karin Bomhoff, seitens der Jugendlichen Lucian Spannuth. Die Ergebnisse ihrer Winterarbeit präsentierten die Jugendlichen Anfang kommenden Jahres - der „Bunte Abend" ist für den 21., der „Bunte Nachmittag" für den 22. und der „Bunte Vormittag" für den 29. Januar geplant.
Mit kleinen Präsenten belohnte Ronald Hoffmann die Jugendlichen mit der besten Dienstbeteiligung: Mit jeweils 86 Prozent teilen sich Tobias Küfe, Pascal Oldehoff und Maurice Richter Rang drei, Platz zwei belegt mit 89 Prozent Lucian Spannuth und Platz eins, mit 94 Prozent, Patrick Oldehoff. Im Durchschnitt lag die Dienstbeteiligung in den zurückliegenden zwölf Monaten bei 66 Prozent. Für Maurice Richter gab es ein Extrageschenk: Seit seinem Eintritt in die Jugendfeuerwehr 2008 schaffte er es mit seiner Dienstbeteiligung jedes Jahr auf einen der drei vorderen Plätze.

Das Weihnachtsreiten der Reitsportgemeinschaft Sudwalder Land in der Halle der Familie Cordes bot vor Kurzem Gelegenheit, sich auf das Fest der Feste einstimmen zu lassen — „die einstudierten Vorführungen vermittelten auch ein gutes Bild davon, wie sich das reiterliche Können entwickelt, wo die Reiterei mit den Jüngsten anfängt und was später in den höheren Klassen möglich ist", berichtet Angela Iburg für das Vorstandsteam.
„Den Anfang machten die vier bezaubernden Engel Anna Brümmer, Ida, Merle und Sophie Cordes und Til Brümmer als Weihnachtsmann, gefolgt von Piraten, die ihr Können in einer tollen Springdarbietung zu Musik zeigten. Die ersten Piraten, Josephin Stubbe, Leandra Krüger, Alicia Rohlfs und Lena Iburg zeigten eine Formation, die selbst für sehr junge Reiter gut zu bewältigen war, die Fortgeschrittenen Saskia Richter und Kasimir Stubbe ritten ihren Ponys sicher auch über höhere Sprünge."
Silja Brümmer und Alexandra Hollatz-Rohlfs, zwei Schülerinnen von Jenni Röder, präsentierten einen Ausschnitt aus ihrem Western-Reitunterricht, der auch Elemente der Disziplin Trail enthielt. Anna-Lena Lehmkuhl bot auf ihrem Pferd Limonchello „eine bezaubernde Kür in der gehobenen Leistungsklasse", so Angela Iburg, „mit einer Kulisse aus Bäumen zeigte sie mit einem Augenzwinkern, dass sich auch erfolgreiche Dressurpferde im Wald zurechtfinden." Marcos und Krista Perez-Sanchez aus Twistringen hätten mit einer Freiheitsdressur beeindruckt: „Die Pferde ließen sich voller Vertrauen nur durch die Körpersprache dirigieren und folgten den Trainern frei." Es folgte eine Voltigiervorführung mit den jüngsten Kindern aus dem Verein, Sophie, Ida und Merle Cordes zeigten verschiedene Übungen auf dem Shetlandpony Susi. Ausschnitte aus dem Reining und dem Ranch Riding präsentierten Dennis und Jenni Röder mit ihren Quarter Horses Diba Dibadu und American Way.
„Danach wurde die Halle verdunkelt, denn jetzt kamen die leuchtenden Stars, die für einen glanzvollen Auftritt sorgten", schwärmt Angela Iburg. „Die Ponys waren mit bunten Knicklichtern geschmückt. Josephin Stubbe, Saskia Richter, Alicia Rohlfs und Lena Iburg zeigten eine beeindruckende Quadrille unter der Leitung von Dagmar Stubbe-Meyer, bekamen mehrfach großen Applaus. Zum Ende zeigten Katrin und Joline Weihe, Nicole Segelhorst, Steffie Klotzbücher, Kyra Krüger und Angela Iburg unter der Leitung von Marita
Leendertz eine stimmungsvolle Vorführung als Nachtwächter, bevor dann zum krönenden Abschluss der Weihnachtsmann mit seinen Engeln auf einer Kutsche in die Halle gefahren kam. Die Kinder freuten sich über die Süßigkeiten, die er mitgebracht hatte und durften dann noch beim kostenlosen Ponyreiten mitmachen."
Dank des Vorstandsteams der Reitsportgemeinschaft Sudwalder Land gelte den Aktiven des Vereins, Familie Cordes, den Trainerinnen, Küchenfeen, Eltern, dem OrgaTeam und allen weiteren Helfern, „die die Veranstaltung zu etwas ganz Besonderem gemacht haben."

Quelle: Sulinger Kreiszeitung vom 07.12.2016